Film

Django und die Bande der Gehenkten

Django guckt finster - und hat allen Grund dazu!

Die Story in drei Sätzen: Djangos Frau wird getötet, als Daves Bande einen Goldtransport überfällt. Django, der sich als Henker ein paar Dollar dazuverdient, henkt einige Verurteilte nur zum Schein, befreit sie und stellt mit ihnen eine Truppe auf, mit der er den Mord an seiner Frau rächen will. Die Gehenkten ziehen los und verwüsten Häuser und Farmen von Djangos Feinden, welche sie so lange am Leben lassen, bis der Henker sie persönlich mit einem Maschinengewehr ausschaltet.

Wie wars?: „Django und die Bande der Gehenkten“ ist ein überaus spannender Film, der jedoch auch witzige Elemente hat. So liegt der Richter beispielsweise im Streit mit seinem Papagei, der ihm alles nachplappert. Django wird verraten, gefoltert, Häuser verbrennen. Der Film ist nichts für schwache Nerven. Ein Buch zum Vor-die-Augen halten ist also empfehlenswert, will man kein Kunstblut sehen. Die Stimmung gedrückt und voller Gewalt, ständig passiert etwas und es vergehen keine zehn Minuten, ohne dass die Luft von Blei steht, Leute am Galgen hängen oder ein Haus abbrennt. Besonders im letzten Drittel wird der Film trauriger, da Django sich eingestehen muss, dass er sehr einsam ist. Zu dieser Wendung passt auch die recht traurige Musik. „Django“ Terrence Hill ist gut in Form, besonderes Charisma verleiht auch Bösewicht Horst Frank dem Film. Seine Mimik ist sehr überzeugend, er spielt mit Liebe zum Detail. Alles in allem zählt der Italo-Western aus dem Jahr 1968 zu Recht als ein Klassiker des Genres.

Der Dialog:

Richter sucht den Henker und ruft in einem anderen Dorf an.
Richter (am Telefon): „Hallo? Hallo! Es ist für den Henker. Hängt der Henker vielleicht irgendwo bei euch?“

Diverse reichlich nutzlose Fakten:
Originaltitel:
Preparati la bara!
Regie: Ferdinando Baldi
Länge: 89 Minuten
Achtung: Die gekürzte und neu synchronisierte Slapstickfassung des Filmes heißt „Joe der Galgenvogel“ und wird nicht empfohlen.

Konstantin

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