Theater & Musik

Musikalischer Jahresrückblick

Uuund..wer hätte es gedacht..? Natürlich, die Musik fehlte noch! Nach meinem literarischen und filmischen Jahresrückblick kommt hier also noch eine Liste mit Musik, die mich das Jahr über begleitet hat. Lest selbst!

The Last Shadow Puppets – The Age of the Understatement ++++

Auch musikalisch begann das Jahr 2011 gut. Das Album der Last Shadow Puppets (die Nebenband von Arctic Monkeys-Frontmann Alex Turner) lag unter dem Weihnachtsbaum und hat mir sehr gut gefallen. Eine entspannende Reise zurück in die Swinging Sixties, grandiose Songtexte – lief fortan fast auf Dauerschleife. Groooovy, baby!
Anspieltipps:
Standing Next To Me, I Don’t Like You Anymore, The Meeting Place.

Peter, Bjorn and John – Gimme some +++

Aufmerksam geworden war ich auf diese Band eigentlich durch ihren ersten Song („Young Folks“), der vor Jahren ja im Radio hoch und runter gedudelt wurde. Auch ihre neue CD „Gimme Some“ kann mit einigen echten Ohrwürmern aufwarten. Indiepop-Platte, die gute Laune macht.
Anspieltipps:
Dig a Little Deeper, Second Chance, I Know You Don’t Love Me

Bonaparte – My Horse Likes You +++++

Schräg, schräger, Bonaparte! Als ich hörte, dass diese Band sich tatsächlich mal nach Marburg verirren würde, kaufte ich sofort ein Ticket. Zur Vorbereitung hörte ich das Album „My Horse Likes You“ rauf und runter. Macht gute Laune! Und das Konzert war dann auch super! Danach ließ ich mich völlig erschöpft vom Tanzen und Mitgrölen in den Marburger Nachtbus fallen. Zuhause musste ich erstmal drei große Gläser Wasser auf Ex trinken, um wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen – sagt das nicht auch schon alles?! 😉
Anspieltipps:
My Horse Likes You, Fly a Plane Into Me, Adabmal

Lykke Li – Wounded Rhymes +++

Beim Bachelorschreiben brauchte ich Musik, die mich aufbaut, die entspannend ist, die optimistisch ist – aber auch zum Nachdenken anregt. Die schwedische Singer/Songwriterin Lykke Li bot da mit ihrer neuen Platte genau die richtige Musik. Eindringliche Stimme, schöne Songtexte. Kann man aber auch nicht zu oft hören.
Anspieltipps:
I Follow Rivers, Love Out Of Lust, Rich Kids Blues

– Adele – 21 ++

Die zweite Platte von Adele ist solide. Nett gemachter, teilweise herzschmerziger Pop, den man sich schon mal anhören kann. Leider sind einige ihrer Songs aber mittlerweile derart durchgenudelt, weil sie dauernd im Radio gespielt werden, dass man sie sich auch schnell überhört. Den Song „Someone Like You“ fand ich so anfangs wunderbar, unterdessen kann ich ihn leider echt nicht mehr hören. Eine CD also, die man in Maßen genießen sollte.
Anspieltipps: Turning Tables, Lovesong, If It Hadn’t Been For Love

– Arctic Monkeys – Suck It and See +

Die neue Arctic Monkeys-CD war hingegen leider meine größte Enttäuschung in diesem Jahr. Irgendwie konnte mich der Sound und auch die Lyrics, die doch sonst immer Alex Turners Stärke waren, überhaupt nicht mehr überzeugen. Schade. Da hör ich doch lieber die alten Platten oder eben gleich die Last Shadow Puppets (s.o.)
Anspieltipps: She’s Thunderstorms, All My Own Stunts

Kings of Convenience – Quiet is the new loud +++++

Definitiv eines meiner musikalischen Highlights dieses Jahr. Es gibt einem einfach ein unglaublich wohliges Gefühl den zarten Gitarrenklängen und sanften Stimmen von Eirik Glambæk Bøe und Erlend Øye (Norweger!) zuzuhören. Eine echte Wohlfühl-Platte, die sicher auch noch 2012 im CD-Player ihre Runden drehen wird.
Anspieltipps:
Singing Softly To Me, The Weight of My Words, Parallel Lines

The Best of Woodstock +++

Im Sommer (wenn man ihn denn so nennen kann…) hatte ich kurzzeitig eine richtige Woodstock-Phase. Ich schaute Ang Lees „Taking Woodstock“ und dann schließlich auch noch die 3-stündige (uff!) Woodstock-Doku von 1970. Viele der Songs gingen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, demnach wurde kurzerhand eine „Best of“-Compilation zu Rate gezogen. Peace!
Anspieltipps: We’re Not Gonna Take It (The Who), I’m Going Home (Ten Years After), With A Little Help From My Friends (Joe Cocker)

Aber nicht immer bleibt die Musik im Kopf hängen, die man mag, sondern die die einem fürchterlich auf die Nerven geht – die berühmten Ohrwürmer. Das wird jetzt auch ein klein wenig peinlich für mich, aber so ist das bei mir immer: die Ohrwürmer, die sich  bei mir am tiefsten und hartnäckigsten in meinen Gehirnwindungen verankern, sind immer die Peinlichsten. Und schrecklich ansteckend sind sie auch. (ich hab euch gewarnt!)

Maroon 5 feat. Christina Aguilera – Moves Like Jagger

Gabs in diesem Sommer eigentlich irgendeine Möglichkeit diesem Lied zu entkommen? Nein! Überall, ob im Supermarkt, Kaufhaus, im Radio oder in der Kneipe – überall ertönte dieser Song und grub sich immer wieder in meinen Kopf. Nicht mal jetzt kann ich mir den Song anhören – ich weiß…innerhalb von Sekunden würde es wieder „Mohohohoohohohoooo — moves like Jagger!“ durch meinen Kopf schallen! Ahhhh!

Shakira – Loca

Gut..zugegeben. Was gehe ich auch in bestimmte Lokalitäten, wo sowas gespielt wird?! Selber Schuld… eines Abends landete ich jedenfalls (nagut..nach ein paar Gläschen..) im Marburger Mexicali. Ich sag nur: eine Cocktailbar. Und eine leere Tanzfläche, die geradezu dazu einlud, sich zum Affen zu machen. War aber ein lustiger Abend.. Nur ein Lied ließ sich auch Tage später nicht aus meinem Kopf verscheuchen: „And I’m crazy but you like it. Loca loca loca!”

– Mariah Carey – All I Want For Christmas Is You

Kein Weihnachten ohne kitschige Weihnachtssongs. Zumindest nicht im Radio! (welches ich wohl eindeutig zu oft anschalte…) Diese Woche hat sich der Song von Mariah Carey eindeutig in meinen Kopf eingepflanzt… ein sehr nerviger, hartnäckiger Ohrwurm.
Seltsamerweise hab ich dieses Jahr noch nirgendwo „Last Christmas“ gehört…dieses Lied ist nämlich normalerweise ein sehr heißer Kandidat für den Titel des nervtötenden Ohrwurms ever! Vielleicht werde ich ja dieses Jahr verschont..würde mich aber sehr wundern!

So, was habt ihr in diesem Jahr so gehört? Welche Songs gingen euch so richtig auf die Nerven? Ich will’s wissen! Ich freu mich auf eure Kommentare!

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