Das süße Leben Vermischtes

Kochbuchbastelei

Dass ich gern bastle, ist dem aufmerksamen Leser ja vielleicht auch schon aufgefallen – umso schöner, wenn einem der Geburtstag einer lieben Freundin einen Anlass dafür gibt. Vor ein paar Monaten hatte sie in einem Gespräch bedauert, dass sie so wenig gute (und vor allem leichte und schnelle) Rezepte kennt – und daher nur wenig kocht. Da mir das leibliche Wohl meiner Freunde immer sehr wichtig ist, musste das natürlich anders werden! Somit wurde also eifrig Material eingekauft – und an zwei Wochenenden dann geschnipselt und geklebt, was das Zeug hält! Pünktlich zu ihrem Geburtstag ist mein kleines selbstgebasteltes Kochbüchlein nun doch noch fertig geworden. Vielleicht regt es den einen oder anderen Blogbesucher ja an, selbst ein bisschen zu basteln. Es lohnt sich – die Beschenkte hat sich jedenfalls sehr darüber gefreut! 🙂

Was ihr braucht:
– Ein kleines Ringbuch (in meinem Fall ca. Din A5)
– Decopatch-Papier (gibt es in Bastelläden für ca. 0,99€ pro Din A3-Bogen)
– Fotos von Leckereien / Polaroids (am besten natürlich echte. Wem das zu teuer ist, der kann sie wie ich mit dem Programm Poladroid erstellen und beim Lieblingsdrogeriemarkt im Format 9×13 bzw. 9×11 bestellen)
– einen Klebestift (damit lässt sich meiner Erfahrung nach buntes Papier und vor allem die sehr dünnen und leicht reißbaren Decopatch-Bögen am besten aufkleben)
– Kochrezepte (da hilft nur: viele, viele Kochbücher wälzen – und sich für ein paar wenige entscheiden)
– Ausdauer, Geduld, Kreativität…

Zunächst sollte man sich für die Kochrezepte entscheiden und diese dann am Computer abtippen und ausdrucken. Damit alles, wie in einem echten Kochbuch, einheitlich ist, habe ich immer die gleiche Schrift (meine Lieblingsschrift Garamond!) und Größen verwendet. Ich habe mich letztendlich für fünf herzhafte und vier süße Rezepte entschieden. Die ausgedruckten Rezepte werden sorgfältig ausgeschnitten und ins Buch geklebt.

Dann werden die Decopatch-Papiere (zwar ein teurer Spaß – aber es lohnt sich) zugeschnitten und auf die gegenüberliegenden Seiten geklebt. Ich mag diese Bögen immer sehr, da sie leicht aufzukleben sind – und sehr vielseitig zu verwenden sind. So habe ich zum Beispiel damit schon eine alte Zigarrenkiste beklebt (als Schmuckdose) oder eigene CD-Cover für Mixtapes gestaltet.

Um die Sektionen „Herzhaft“ und „Süß“ voneinander zu trennen, habe ich mir sogar noch etwas Besonderes einfallen lassen. Hier kam spontan noch ein alter Bogen Geschenkpapier zum Einsatz. 🙂

Doch kein Kochbuch ohne Fotos! Zu jedem Rezept habe ich mir daher noch ein schönes Bild herausgesucht. Da ich (leider! Oder zum Glück?) jedoch nicht exzessiv alles fotografiere, was ich esse, war da die Google-Bildersuche oder Kochportale wie Chefkoch.de sehr hilfreich. Mit Hilfe des Programms Poladroid kann man dann wunderbare Polaroid-artige Bilder erstellen. Der eingebaute Filter gibt den Fotos einen leichten Sepia-Effekt – und schummelt sogar noch ein paar nostalgische Staubspuren und Kratzer auf die Bilder! Zur Fotoentwicklung kann ich den Digitalfotoservice von dm sehr empfehlen. Hier werden die Fotos (auch wenn es so angegeben wird) nicht im Format 9×13 entwickelt, sondern im noch Polaroid-ähnlicherem Format 9×11! Klar – so wie ein echtes Polaroid wird es zwar nie aussehen. Aber ein toller (vor allem günstiger) Ersatz ist es in jedem Fall!

Abschließend klebte ich also noch die Fotos ein, schrieb eine persönliche Widmung hinein, die die Beschenkte hoffentlich noch mehr motiviert den Kochlöffel zu schwingen. Tadaa! Fertig war also das eigene Kochbuch. Ich warte jetzt eigentlich nur noch auf eine Einladung zum Essen…

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