Kunst & Fotografie Literatur

Aus dem Alltag einer Literaturstudentin

Nach zweiwöchiger Blogging-Pause melde ich mich nun endlich wieder zurück! Mein allerliebster Laptop ist endlich wieder heile und lässt sich dank eines nigelnagelneuen Grafikchips wieder hochfahren – und ich kann wieder meiner akuten Social Media-/Blog-/Internetsucht frönen. Juhu! Da ich derzeit leider wenig Inspiration für Buch-/Film-/Kunst-Artikel habe, hier erstmal eine kurze Zusammenfassung, was sich in der letzten (internetfreien) Zeit so zugetragen hat. Kurz und knackig…die gewonnenen Erkenntnisse einer frischgebackenen Literaturstudentin:

1. Literaturstudium heißt vor allen Dingen: lesen, lesen, lesen!

Eigentlich ja klar, aber irgendwie hatte ich diese unbestreitbare Tatsache im Laufe meines Orientierungsjahres fernab der Literaturwissenschaft ein wenig vergessen… Mittlerweile habe ich schon damit begonnen überaus schön anzusehende Bücherpyramiden auf meinem Nachttisch zu errichten – und die nächste Amazon-Buchbestellung kommt bestimmt… Uff! An Lesestoff kommt da einiges auf mich zu, vor allem viele deutsche Klassiker: Goethe, Schiller, Fontane, Storm…um nur einige wenige zu nennen. Gottfried Keller und seinem fast 800-Seiten starken Wälzer „Der grüne Heinrich“ habe ich jedenfalls schon den Kampf angesagt. Bis Dezember habe ich glücklicherweise ja noch Zeit mich voll und ganz auf meinen Lesestoff zu stürzen. Versteht also bitte, wenn ich hier im Blog nicht mehr ganz so viele Buchrezensionen reinstellen werde…privat lesen neben der Uni ist wohl erstmal nicht 😉

2. Jena ist eine kleine, aber feine Studentenstadt – mit gutem Kulturangebot!

Schöne gemütliche Kneipen und Cafés, in denen durchaus auch mal Film- oder Konzertabende stattfinden und oben drauf noch ein wunderbares Arthouse-Kino (Kino im Schillerhof! In nicht mal 4 Wochen schon 4mal da gewesen!) – ja, hier lässt sich’s aushalten. Freue mich auch sehr, dass ich schon zwei Gleichgesinnte gefunden habe, die sich ebenso sehr für Filme begeistern wie ich und mit denen man die gesichteten Filme danach bei einem schönen Bierchen diskutieren kann. 🙂
Nun gut, ansonsten ist Jena trotz der laut Wikipedia rund 100.000 Einwohner dennoch recht klein. Dies sieht man daran, dass es durchaus normal ist, innerhalb einer doch sehr überschaubaren Zeit bestimmten Menschen mehrmals völlig ungeplant über den Weg zu laufen. Erinnert mich dunkel ein wenig an Marburg…

3. Schnipp schnapp, Haare ab!

Eigentlich hatte ich ja mit der festen Vorstellung, „nur die Spitzen“ schneiden zu lassen, einen Jenaer Friseursalon betreten. Es sollte anders kommen. Die überaus nette und kompetente Friseurin schaffte es doch tatsächlich, vielleicht auch dank ihres liebenswürdigen thüringischen Dialekts, der mir sofort sympathisch war, mich von einem Kurzhaarschnitt zu überzeugen. Neue Umgebung, neue Haare – warum eigentlich nicht? Ich ließ mich auf das Experiment ein und habe es nicht bereut. Eine neue Stadt macht eben auch mutig!

4. Weimar ist gleich um die Ecke!

War in den letzten Wochen jetzt schon dreimal in der Nachbarstadt Jenas. Zum einen, um eine neue alte Bekannte aus Marburg wieder zu treffen (hachja..nochmal in alten Unikino-Zeiten schwelgen!). Zum anderen, um die Stadt zu erkunden und den Zwiebelmarkt (DAS Volksfest Weimars/Thüringens) zu besuchen. Weimar ist als Stadt auf jeden Fall sehr gemütlich und im Gegensatz zu Jena auch einen Tick beschaulicher. 20 Minuten Bahnfahrt, ein überaus vielversprechendes Theater – ich komme wieder!

Soo..werde mich jetzt wieder meinem Bücherstapel widmen. Bis bald und beste Grüße aus Jena! Eure Deborah 🙂

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