Literatur

Skandal? Diese Bücher hab ich NICHT gelesen

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Normalerweise schreibt man als Literaturblogger ja generell über gelesene Bücher. Ich möchte heute mal eine Ausnahme machen – vielleicht sogar ein kleines Tabu-Thema ansprechen: Nämlich über Bücher sprechen, die ich tatsächlich NICHT gelesen habe. Es gibt so Bücher, da wird man – je nachdem in welcher mehr oder weniger belesenen Menschengruppe man sich befindet – wirklich komisch angesehen. „Was, das hast du nicht gelesen?“, ist dann die häufigste Reaktion, wenn ich in aller Seelenruhe sage: „Nein, dieses Buch/ diese Bücher hab ich nicht gelesen.“ Heute oute ich mich – auf die Gefahr hin, dass ich damit anecke und großes Unverständnis ernte. 😉 Aber ich würde mich ebenso freuen, wenn Ihr mir am Ende dieses Beitrags die Titel der Bücher verratet, die auf Eurem Nachttisch oder in Eurem Buchregal ein Schattendasein fristen.

Also, tief einatmen – und auf geht’s:

1. Buddenbrooks von Thomas Mann

Oops, ertappt. Ich hab "Buddenbrooks" nie zuende gelesen.

Oops, ertappt. Ich hab „Buddenbrooks“ nie zuende gelesen.

Fangen wir doch direkt mal mit einem echten Klassiker an, zu dem ich – wie oft ich es auch schon mit der Lektüre probiert habe – einfach keinen Zugang finde. An sich hab ich nichts gegen Thomas Mann. Werke wie „Der Zauberberg“ oder „Der Tod in Venedig“ hab ich zwar auch nicht einfach mal so eben runtergelesen, aber immerhin haben sie mich soweit gepackt, dass ich bis zum Schluss dran geblieben bin. Ganz anders sieht das bei „Buddenbrooks“. Schon auf den ersten Seiten werden massenhaft Figuren eingeführt, die Wohnräume in jedem noch so kleinen Detail geschildert – und ich verliere das Interesse. Ich glaube, ich habe es noch nie über Seite 30 hinausgeschafft. Bei meinem kleinen Fotoshooting vorhin hab ich sogar ein Lesezeichen gefunden…ziemlich weit am Anfang des Buchs. Ich habe schon ein paar Anläufe unternommen, immer kam dann doch ein reizvolleres Buch um die Ecke, bis ich aufgab und die „Buddenbrooks“ wieder ins Regal zurückstellte. Mich wundert es ehrlich gesagt, da „Buddenbrooks“ von vielen Literaturfans als das zugänglichste Buch von Thomas Mann bezeichnet wird. Eine Studienkollegin aus Marburg versicherte mir sogar immer wieder, dass sich der Roman „doch wie eine Soap-Opera“ lesen lasse. Tja, bei mir hat’s irgendwie nie gefunkt. Auf ein Neues? Oder soll ich es ganz lassen?

2. Faust von Goethe

In einem Uni-Seminar hätte ich mich sicher nie getraut, dies öffentlich zuzugeben. Aber was soll’s: Ich habe meinen Masterabschluss im Fach Literaturwissenschaft längst in der Tasche und dies ist ja immer noch mein Blog. Also raus mit der nackten Wahrheit! Tatsächlich bin ich in der ganzen Schul- und Unizeit um einen großen Klassiker der deutschen Literatur herumgekommen, den Faust. Sicher, den groben Inhalt kenne ich, vermutlich könnte ich auf einer Party sogar halbwegs glaubhaft vortäuschen, etwas darüber zu wissen und ein paar bekannte Redewendungen zitieren. Aber von Seite 1 bis zum Schluss habe ich Goethes Werk nie gelesen. Allein schon, dass das Werk in Versform verfasst ist, schreckt mich ab. Ich bin einfach kein großer Lyrik-Fan und konnte mich auch das ganze Studium nie wirklich damit anfreunden. Wenn es sich irgendwie vermeiden ließ, machte ich einen weiten Bogen um Gedichte und setzte mich stattdessen lieber in Seminare, die Romane und Erzählungen zum Thema hatten. Privat hatte ich nie das Bedürfnis mich auf eigene Faust (hehe, welch passendes Wortspiel) durch das Mammutwerk Faust durchzuarbeiten. Bekannterweise ist es bei derlei Literatur ja auch durchaus empfehlenswert, wenn man dabei von jemanden an die Hand genommen wird und noch ein paar Hintergrundinformationen geliefert bekommt. Mittlerweile bin ich keine Studentin mehr und im Berufsalltag fehlt mir schlicht die Zeit und Ausdauer, mich in solchem Maße in das Werk einzuackern. Verpasse ich was? Lohnt sich der Aufwand? Sollte ich diese Bildungslücke dringend schließen? Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.

3. Fantasy-Klassiker: Harry Potter, Herr der Ringe & Co.

Vorab: Nein, ich bin kein Snob, der diese Bücher für nicht literarisch oder in irgendeiner Weise für nicht lesenswert hält. Aber: Mich hat es einfach nie gereizt, sie zu lesen. Punkt. Fantasy-Welten waren noch nie so meins. Ich mochte es schon immer mehr, wenn Bücher in der „realen Welt“ spielen, auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass Romanautoren da in vielen Fällen ebenso fiktive Welten erschaffen. Aber ein kleiner Zauberer, der in Hogwarts Abenteuer zu bestehen hat? Hobbits, die durch die Wälder von Mittelerde stapfen? Ich weiß ja nicht. Zu „Harry Potter“ hab ich mein vorschnelles Urteil mittlerweile zwar ein wenig revidiert. Vor zwei Jahren hab ich mir in einer Art filmischem Marathon innerhalb von einer Woche die gesamte Filmreihe angesehen. Gute Unterhaltung, kreative Ideen, witzige Figuren – auch wenn die Bücher natürlich um Längen besser sein sollen. Unterdessen hab ich das Gefühl, dass ich den Harry-Potter-Zug vermutlich verpasst habe. Viele meiner Freunde und Studienkollegen sind mit den Büchern aufgewachsen, waren damals in dem gleichen Alter wie Harry Potter, sind gewissermaßen mit ihm erwachsen geworden. Habe ich den richtigen Zeitpunkt verpasst? Oder ist es für Harry Potter nie zu spät?

Sucht man in meinem Buchregal vergeblich: die Harry-Potter-Buchreihe / Foto: Alberto Alvarez-Perea, Flickr

Sucht man in meinem Buchregal vergeblich: die Harry-Potter-Buchreihe / Foto: Alberto Alvarez-Perea, Flickr

Puh, das war es für’s Erste. Wie haltet Ihr es mit Büchern, die „man gelesen haben muss“? Welche Bücher habt Ihr nicht gelesen? Ich freue mich über Eure Geständnisse und Anmerkungen!

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    7 KOMMENTARE

  • Eva 16. Mai 2017 Reply

    Schöner Beitrag! Ich tu mich ja unglaublich schwer mit Jane Austen. Ist vielleicht so eine Phase gerade, aber bisher konnte ich ihren Büchern nur so mäßig viel abgewinnen. War bestimmt noch nicht der richtige Zeitpunkt 😉 Die Verfilmungen mag ich nämlich gerne. Aber Harry Potter nicht gelesen? Ui, Sakrileg! 😉 Für gute Bücher ist man nie zu alt. HdR steht bei mir auch ungelesen im Regal und das bleibt auch wohl so… Schon allein der Anfang war grausam langweilig.
    Liebe Grüße, eva

    • Deborah 16. Mai 2017 Reply

      Puh, da bin ich ja beruhigt 😉 Danke für deine Einblicke. Jane Austen hab ich bisher auch nur „Stolz und Vorurteil“ gelesen. Hat mich ebenso nicht so gepackt. Aber die Filme sind schöne „Wohlfühlkost“.
      Ist auf jeden Fall konsequent, sich nicht durch Bücher durchzuquälen, die man nicht lesen will. Aber manchmal juckt es mich dann eben doch und ich frag mich, warum ich mit einem Buch nicht weiterkomme – andere aber so begeistert davon sind.

      Viele Grüße
      Deborah

  • Ursula Heimann 16. Mai 2017 Reply

    Ich denke, man kann ruhig zugeben, dass man bestimmte Bücher nicht oder nicht vollständig gelesen hat. Harry Potter hat mich zum Beispiel nie interessiert. Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ habe ich zum Beispiel nie zu Ende gelesen, obwohl mich manche Teile am Anfang begeistert haben. Die „Buddenbrooks“ habe ich schon als Kind gelesen. Und dann nochmals bei einem Aufenthalt in Lübeck. Den „Faust“ habe ich in der Bibliothek Deutscher Klassiker, herausgegeben von Albrecht Schöne, gelesen. Dazu gehört der Band „Faust Kommentare“. Falls du mal viel Zeit hast und was Interessantes lesen möchtest, dann kann ich diese Kommentare nur empfehlen. Dann wirst du auch „Faust“ mögen.

    • Deborah 16. Mai 2017 Reply

      Vielen Dank für die aufmunternden Worte und für den Tipp mit „Faust“. Werd ich dran denken, wenn ich mich doch mal an die Lektüre wage 😉
      Viele Grüße
      Deborah von Sommerdiebe

  • […] sollten einen nicht abschrecken (ich selbst kämpfe schon seit längerem erfolglos mit der Buddenbrooks-Lektüre). Trotz der vielen Figuren verliert man nie den Überblick, da jeder sehr charakteristisch […]

  • Eva 16. Mai 2017 Reply

    Ich finde ja, Lesen kommt von Lust. Und wenn sich die beim Lesen nicht einstellt, ist eindeutig etwas faul. Mach Dir also bloß keinen Kopf um die Bücher, die Du nicht gelesen hast, lieber über die, die Du gelesen hast!!
    Meine Liste sieht jedenfalls anders aus als Deine, zumal ich wohl alle erwähnten Bücher „durchaus studiert“ habe und auch zum Teil sehr genossen. Wie heißt es so schön: Papier ist geduldig. Vielleicht wirst Du ja irgendwann mal auf die Harry-Potter-Bücher stoßen (die sind wirklich toll), aber wenn nicht – was soll’s! Es gibt ja noch andere Bücher!
    Auf meiner Liste steht leider immer noch Marcel Prousts „Suche“ – immerhin habe ich die Hälfte geschafft vor langer Zeit. Aber als ich vor ein paar Jahren einen Anlauf startete, bin ich überhaupt nicht reingekommen. Und zu James Joyces „Ulysses“ habe ich ebenfalls noch keinen Zugang. Mal sehen, vielleicht finde ich ihn ja nochmal, und wenn nicht… lese ich halt was anderes…

    • Deborah 16. Mai 2017 Reply

      Danke für deine Einblicke in deinen „Nicht-gelesen“-Stapel. Marcel Proust und Ulysses müsste oben bei mir auch noch dabei stehen 😉 aber du hast Recht: Bloß keinen Stress machen und lieber Bücher lesen, die einen fordern UND begeistern. Mein Beitrag war auch mit einem kleinen Augenzwinkern gemeint.. Nur hab ich es auch oft erlebt, dass gerade “ Harry Potter “ nicht gelesen zu haben, einer “ Todsünde“ gleicht 😉
      Frohes Lesen weiterhin!

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  • Was für ein inspirierender #Instawalk vorhin im Deutschen Historischen Museum. Hier ist jetzt eine Ausstellung zur Russischen Revolution 1917 angelaufen. Ein paar ausgewählte Blogger/Instagrammer/ Twitterer ..whatever..durften heute an einer exklusiven Kuratorenführung teilnehmen. Danke für die Einladung, @dhmberlin, hat Spaß gemacht! :) .
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  • #Charlottenburg hat einfach die schönsten Kinos. Hier war ich gestern im altehrwürdigen #CinemaParis, das sich in seinem Programm vor allem auf französischen #Arthouse konzentriert. Ich hab mir Hanekes neuen Film "Happy End" angesehen... Schwer verdaulich, bedrückend, also definitiv ein Film, der nachwirkt. Mehr dazu bald im Blog.
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  • Hände hoch: Wer beobachtet auch gerne Menschen? ✋ 😉 Vicki Baum hat genau dies für ihren Roman #MenschenimHotel gemacht und beschreibt, welche Persönlichkeiten in einem mondänen Hotel im Berlin der 1920er Jahre aufeinandertreffen. Unterhaltsam, pointiert, humorvoll, aber auch mit Tiefgang erweckt Baums Roman auch heute noch die ganz besondere Atmosphäre der "Goldenen Zwanziger" zum Leben. Meine Rezension lest Ihr im Blog -> #linkinbio
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  • Sonntags ins Museum, kann man doch auch mal wieder machen. Vor allem, wenn es sich um so ein Schönes handelt. Und #Picasso geht eigentlich auch immer.
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  • #buchpassion Challenge, heute mal kurz und knackig. Mein Lieblingsautor? Truman Capote selbstverständlich! ;)
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  • Schon Tag 4 bei #buchpassion von @kaprizioesblog.
Welches Buch sollte jeder gelesen haben?
Mit "Jeder soll"-Formulierungen bin ich sonst eher vorsichtig. Die Geschmäcker sind einfach zu verschieden.
Ich lege Euch dennoch heute Michel Houellebecqs  vieldiskutiertes Werk #Unterwerfung ans Herz. Mit der Schilderung von instabilen politischen Systemen, Themen wie Islamhass & Populismus und einem einsamen Helden auf der Suche nach Sinn passt dieser visionäre Roman erschreckend gut in unsere heutige Zeit. Tiefgründig & vielschichtig. Mich hat der Roman noch lange nachdenklich gestimmt.
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  • Tag 3 der #buchpassion Challenge:
-> Mein Bücherregal
Ich oute mich mal gleich als Ästhetin: Ja, ich sortiere meine Bücher (teilweise) nach Farbe bzw.  nach Verlag. Sieht einfach gut aus. ;) Und auch sonst bin ich ein visueller Mensch. Oft merke ich mir die Farbe und das Cover eines Buches. Würde mich jetzt also z.b. spontan jemand nach Hemingways Roman "Fiesta" fragen, wüsste ich sofort, dass ich in der "Rot-Sektion" schauen müsste. Naja, jeder hat so seine kleine Macke ;)
Muss jedoch auch zugeben, dass das Farbkonzept nicht überall in meinem Regal durchgesetzt wird. Ab Regalbrett 3 sortiere ich z.T. nach Autoren, Themen, Epochen oder wie es eben gerade so passt. Klarer Fall, dass Bücher von Truman Capote natürlich nebeneinander stehen müssen. In einem anderen Regal hab ich noch Sachbücher zum Thema Literaturwissenschaft, Film, Kunst, Reisen, Essen & Kultur. That's it! Bei meinem letzten Umzug sind nicht alle Bücher mitgekommen, aber es gibt ja auch noch Bibliotheken.
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  • Tag 2 der Instagram-Challenge #buchpassion ➡️ Dieses Buch hat mich verändert
Über diese Frage musste ich eine ganze Weile nachdenken. Letztendlich kehrten meine Gedanken aber doch immer zu einem Buch zurück: Sylvia Plaths "Glasglocke". Zum ersten Mal hab ich das Buch gelesen, als ich 16 war - und schon damals hatte es eine Sog-Wirkung auf mich. Es ist  eines von wenigen Büchern, bei dem ich nur die ersten Sätze lesen muss,  und ich bin förmlich gefangen in der Erzählwelt, die Plath so  anschaulich beschreibt. Die junge Protagonistin, die eigentlich gerade erst ins Erwachsenenleben startet und versucht ihren eigenen Weg zu finden, hadert mit sich selbst und den gesellschaftlichen Konventionen der damaligen Zeit (1950er). Wie möchte ich leben? Soll ich wirklich an der künstlerischen Laufbahn festhalten?  Der Ehrgeiz und die starken Selbstzweifel, die  immer wieder in depressiven Verstimmungen resultieren, beginnen die  Protagonistin förmlich aufzufressen. Als Leser muss man hilflos mit  ansehen, wie sie unter ihrer Glasglocke nach Luft ringt, wie sie sich  selbst zerstört.
„Die Glasglocke“ ist durch die Handlung harter 
Tobak – keine Frage! Vielleicht berührt das Buch auch gerade durch seine
 Authentizität und weil man ahnt, dass die Autorin das Geschilderte 
selbst durchgemacht hat. 
Für mich nach wie vor ein prägendes Buch - keine leichte Kost, aber definitiv ein Roman zum immer wieder Lesen. Aufwühlend, authentisch, zeitlos: So muss große Literatur sein.
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