Literatur

Literatur in 300 Wörtern (41): Haruki Murakami – Von Beruf Schriftsteller

Haruki Murakami - Von Beruf Schriftsteller

Inhalt in 3 Sätzen: Der japanische Autor Haruki Murakami begeistert seit rund 30 Jahren Leser auf der ganzen Welt mit seinen phantasievollen Romanen und Erzählungen. In seinem Essayband “Von Beruf Schriftsteller” gibt der öffentlichkeitsscheue Autor Einblicke in seine Schreibwerkstatt, berichtet von persönlichen Erfahrungen aus seinem (Arbeits)Leben und gibt angehenden Schriftstellern Tipps, wie sie ihre Kreativität entfachen können sowie faszierende Romanfiguren entwickeln. Nicht nur für Murakami-Fans eine vor Ideenreichtum und Inspiration nur so strotzende Lektüre!

Lieblingszitat: “Als ich neunundzwanzig wurde, kam mir buchstäblich aus heiterem Himmel der Gedanke, einen Roman schreiben zu wollen, und ich schrieb meinen ersten Roman. […] Da dieser Drang sehr stark war, setzte ich mich spontan, ohne an Vorher oder Nachher zu denken, an den Schreibtisch und fing an zu schreiben. Mit einem Wort, ich war machtlos dagegen. Das Schreiben bereitete mir Freude, und ich verspürte ein unmittelbares Gefühl von Freiheit. Und ich glaube […], dass eben dieses Gefühl von Freiheit das Fundament meiner Romane bildet. Es ist meine treibende Kraft, der Motor. Wie bei einem Auto. Die Basis für alle Künstler muss immer eine überschäumende, spontane Freude sein. Ihre Originalität nämlich ist nichts anderes als der Impuls, der natürliche Wunsch, ihr Gefühl von Freiheit und ihre grenzenlose Freude, zahlreichen Menschen möglichst lebendig und in einer angemessenen Form zu vermitteln.”

Was Murakamis 11 Essays so sympathisch macht: Er begegnet seinen Lesern stets auf Augenhöhe und schildert auf sehr persönliche Weise von den Auf und Abs, die er in seiner langjährigen Schriftstellerkarriere bereits erlebt hat. Von bösen Kritikerstimmen berichtet er ebenso unverblümt wie er ausführlich darlegt, wie er selbst zu seinem charakteristischen Schreibstil gefunden hat oder in seinem Alltag als Autor neue Themen und Figuren entwickelt und diese in seinen Romanen und Kurzgeschichten verarbeitet. Bescheiden und immer mit einem Augenzwinkern macht er jungen Autoren Mut, ihre Kreativität zu entfalten und sich dabei von niemanden vom Weg abbringen zu lassen. Ob Murakami-Fan, Literaturliebhaber oder angehender Schriftsteller: Jeder findet im Sachbuch “Von Beruf Schriftsteller” inspierende Gedanken, über die es sich zu reflektieren lohnt. Ich für meinen Teil habe jetzt Lust bekommen, noch mehr Bücher von diesem sympathischen Autor zu lesen.

Dieses Buch ist für Leser, die sich für die Literatur von Haruki Murakami begeistern und/oder ein wunderschönes und sehr persönliches Buch über die Liebe zum Schreiben lesen möchten.

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  • Die Im-Park-lese-Saison ist eröffnet. Mit dem guten Vladimir Nabokov, der in "König Dame Bube" eine dramatische Dreiecksgeschichte erzählt.
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  • Durch die romantischen Gassen und Arkaden von Bologna flanieren...ich vermisse es jetzt schon.
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  • 7 Jahre war ich nicht dort: Marburg, die Stadt, in der ich 3 Jahre Literatur studiert habe. Es ist ein seltsames Gefühl, wieder durch die bekannten Gassen zu schlendern und sich an die "alten" Zeiten zu erinnern. Ja, ich merk schon, die Nostalgie ;) Nun bin ich also als ganz normaler Tourist zurückgekehrt
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  • So lässt sich doch der Sonntag beginnen: Mit einer schönen Tasse Matcha-Tee und guter Lektüre: Fuminori Nakamuras Roman DER DIEB. Stimmungsvoll, feinfühlig und nervenaufreibend bis zur letzten Seite. Den Autor behalte ich auf jeden Fall im Auge. :) Die #Rezension findet Ihr jetzt im Blog. (#linkinbio)
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  • Auch als Berliner lohnt es sich, sich ab und zu mal ins touristische Mitte zu begeben. Schicke Architektur geknipst am Wochenende. 
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