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Milena Glimbovski: Ohne Wenn und Abfall

Milema Glimbovski: Ohne Wenn und Abfall

Klimawandel, verschmutzte Ozeane, schmelzende Gletscher – wir leben wahrlich in verrückten Zeiten. Kann man dagegen als Einzelner wirklich so rein gar nichts unternehmen? Dies hat sich auch Milena Glimbovski gefragt und vor einigen Jahren in Berlin den ersten verpackungsfreien Supermarkt eröffnet. In ihrem Buch “Ohne Wenn und Abfall” möchte sie nun ihre Leser – ganz ohne moralischen Zeigefinger – dazu ermutigen, selbst mal über den eigenen Konsum zu reflektieren und bereits mit kleinen Veränderungen im Alltag zum Umweltschutz beizutragen. Hier stelle ich Euch ihren Ratgeber genauer vor:

Ohne Wenn und Abfall: Inhalt in 3 Sätzen

Unser Alltag ist voll von Verpackungen, die eigentlich völlig unnötig sind und leicht zu vermeiden wären. Ob beim Kochen, Wohnen, bei der Körperpflege, auf Reisen oder im Büro: Milena Glimbovski zeigt in ihrem Buch, wie man in jeder Lebenslage Müll sparen kann sowie verrät, wie man beispielsweise seine eigene Kosmetik herstellen kann, seinen Kleiderschrank ausmistet oder wie man nicht mehr benötigte Bücher, Klamotten, Möbel & Co. am besten wieder loswird. Ihre praktischen Tipps zeigen auf, wie man Minimalismus in den eigenen Alltag bringen kann und bereits mit kleinen Schritten viel bewegen kann.

Minimalismus, Zero Waste & Co.: Wege zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Auf sehr sympathische Weise erzählt Milena Glimbovski – teilweise anekdotenhaft – von ihren eigenen Erfahrungen mit dem “Zero-Waste”-Lifestyle sowie berichtet, was sie selbst zum Umdenken bewogen und wie sie das Konzept für ihren verpackungsfreien Supermarkt entwickelt hat. Sie zeigt Wege auf, wie man Schritt für Schritt etwas für die Umwelt tun kann – und ist dabei realistisch genug, um zu sehen, dass derartige Veränderungen im Alltag meist nicht von einem Tag auf den anderen passieren. Bis auf den Theorieteil, in dem sie unter anderem genauer erläutert, was man unter Begriffen wie Minimalismus und Zero Waste versteht, ist ihr Buch sehr praktisch angelegt, enthält konkrete Vorschläge sowie Adressen für Unverpackt-Läden, Secondhand-Portale und vieles mehr.

Mir hat die Lektüre in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet: Vielleicht in Zukunft doch weniger Plastikflaschen zu kaufen, mehr auf die Mülltrennung in meinem Haushalt zu achten oder mir vor dem nächsten Spontankauf zu fragen: “Brauch ich das wirklich? Und vor allem: Wie werde ich es wieder los, wenn ich es nicht mehr brauche?” Glimbovskis Tipps und Rezept-Anregungen sind vielfältig und erstrecken sich in alle Lebensbereiche. Zwar erscheint es mir – für mich persönlich – unmöglich, dies alles auf der Stelle in die Tat umzusetzen – im Hinterkopf werde ich diese Empfehlungen aber dennoch halten. Das Buch ist voller inspirierender Denkanstöße. Inwieweit jeder Minimalismus in seinem eigenen Alltag lebt, überlässt die Autorin jedoch jedem Leser selbst – und das ohne den mahnenden Zeigefinger zu erheben: “Es geht nicht darum, das perfekte müllfreie Leben zu führen. […] Sobald man zu hohe Ansprüche an sich selbst und andere stellt, kann man nur scheitern. Dabei ist jede Plastiktüte, jeder Einweg-Kaffeebecher, den wir sparen, einer weniger, der produziert werden muss und in den Weltmeeren landet. So einfach ist das.”

Ich danke dem KiWi Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.

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    1 KOMMENTAR

  • […] Themen wie Nachhaltigkeit sind derzeit in aller Munde. Und das völlig zu Recht, denn in der Tat kann jeder auch bereits mit kleinen Veränderungen im Alltag dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Milena Glimbovskis Ratgeber Ohne Wenn und Abfall hat es zwar noch nicht geschafft, mein Leben völlig umzukrempeln. Er hat mir aber dennoch jede Menge Anregungen geliefert, ab sofort öfter über meinen Konsum nachzudenken und beispielsweise bewusst auf Produkte mit weniger (Plastik)Verpackungen zurückzugreifen. Zu einem gänzlich verpackungsfreien Leben, wie es Glimbovski vorlebt, ist es zwar sicher noch ein etwas weiterer Weg, dennoch fand ich es bei der Lektüre ihres Buchs insgesamt sehr angenehm, dass sie ihren persönlichen Alltag auf sehr humorvolle und sympathische Weise schildert. Sie zeigt Alternativen auf, gibt Rezept-Anregungen und das ohne moralischen Zeigefinger. Hier erfahrt Ihr noch mehr über ihr Buch Ohne Wenn und Abfall. […]

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  • Die Im-Park-lese-Saison ist eröffnet. Mit dem guten Vladimir Nabokov, der in "König Dame Bube" eine dramatische Dreiecksgeschichte erzählt.
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  • Durch die romantischen Gassen und Arkaden von Bologna flanieren...ich vermisse es jetzt schon.
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  • 7 Jahre war ich nicht dort: Marburg, die Stadt, in der ich 3 Jahre Literatur studiert habe. Es ist ein seltsames Gefühl, wieder durch die bekannten Gassen zu schlendern und sich an die "alten" Zeiten zu erinnern. Ja, ich merk schon, die Nostalgie ;) Nun bin ich also als ganz normaler Tourist zurückgekehrt
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  • Gleich Film ab bei der #Berlinale: schau mir den italienischen Film "La terra dell'abbastanza" an. #berlin365 #berlino #berlinstagram #arthouse #kinointernational #cinema #redcarpet #berlinale2018
  • Am Boxi.
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  • So lässt sich doch der Sonntag beginnen: Mit einer schönen Tasse Matcha-Tee und guter Lektüre: Fuminori Nakamuras Roman DER DIEB. Stimmungsvoll, feinfühlig und nervenaufreibend bis zur letzten Seite. Den Autor behalte ich auf jeden Fall im Auge. :) Die #Rezension findet Ihr jetzt im Blog. (#linkinbio)
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  • Auch als Berliner lohnt es sich, sich ab und zu mal ins touristische Mitte zu begeben. Schicke Architektur geknipst am Wochenende. 
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