Reisen

Hamburg, Hamburg! (Teil 3)

Heute geht meine Hamburg-Fotoreihe also in die dritte Runde. Natürlich soll mein Blog nicht zu einem Hamburg-Blog umfunktioniert werden, aber wie ihr durchaus merkt, habe ich diese Stadt mit ihrem ganz besonderen Flair in mein Herz geschlossen. Danke übrigens auch für die lieben Kommentare…dies motiviert mich noch zusätzlich, weiterzumachen! 😉 Deshalb heute also wie versprochen weitere Fotos aus der Hansestadt!

Versteckt sich unter’m Croissant: das Franzbrötchen

Bei all der Architektur und den trendigen Vierteln, die ich in den letzten beiden Artikeln gezeigt habe, darf natürlich auch ein (ganz, ganz) wichtiger Aspekt nicht fehlen: der kulinarische. Denn Hamburg bietet auch eine Leckerei, die ich so bisher noch in keiner Bäckerei gesehen habe, das sogenannte Franzbrötchen! Bei diesem handelt es sich um eine Art Plunder mit Zimt-Zucker. Einfach, aber unsagbar gut! Muss mir demnächst unbedingt ein Rezept suchen und das in meiner Berliner Küche mal nachbacken. Ich glaube, ich könnte süchtig nach diesem feinen Zimtgeschmack werden…

Gestärkt mit einem so köstlichen Frühstück ging es zur wohl wichtigsten Sehenswürdigkeit Hamburgs, der Alster. An diesem Tag war das Wetter grandios und sogar einige Segler und Surfer (und das mitten in der Stadt!) waren zu sehen. Auch diese Hamburgerin macht es einfach richtig: Rad schnappen, an die Alster fahren, schöne Bank mit Blick auf’s Wasser sichern, Buch vor die Nase – das vollendete Glück liegt in den einfachen Dingen!

Doch nun schwenke ich zu einem kompletten Gegensatz! Denn was wäre Hamburg ohne die berüchtigte Ausgehmeile, den Kiez, die Reeperbahn? Musste man sich das als Tourist nicht auch mal zu Gemüte führen? Nachdem ich schon so viel davon gehört hatte, trieb mich doch die Neugier an. Ich hatte nun ja schon die schönen Ecken gesehen, wie sehen also denn so die Schmuddelecken Hamburg aus?

Verschlungene Leuchtreklamen von Nachtclubs mit sonderbaren Namen (Trutti Frutti), Neonleuchten, Spiegeltüren soweit das Auge reicht – alles wirkt mit seinen schrillen Farben irgendwie wie aus einer anderen Zeit entsprungen. Der Schriftzug war wahrscheinlich schon damals nicht trendig…

Der Liebesgott lässt grüßen! Etablissement mit sehr eindeutigem Angebot:

Zwischendrin ist die Reeperbahn aber vor allem eins: eine Touristen-Meile, die eben genau durch dieses weltweit bekannte berüchtigte Schmuddel-Image, viele anzieht. So reiht sich Kneipe an Kneipe, zwischendurch gibt es kleine Läden mit anzüglichem Merchandise – im Großen und Ganzen erinnert das alles an Ramsch-Touri-Ecken wie man sie schon zuhauf kennt – vielleicht nur ein klein wenig großstädtischer. Junggesellen aus aller Welt feiern hier ihre letzten Stunden in Freiheit und Anzugträger verlegen ihren Betriebsausflug hierhin. So saß etwa in der U-Bahn eine sehr formell gekleidete Gruppe junger Männer. Benehmen: gediegen, höflich, unauffällig. Station St. Pauli, einer von ihnen springt vom Sitz auf und ruft plötzlich: “Reeperbahn! Jaa, geil, hier sind ‘wa richtig!” Mal die Sau raus lassen – dafür ist die Amüsiermeile Hamburgs bekannt…

Das ist also die “geile Meile”, wie einer der berühmtesten Wahlhamburger Udo Lindenberg sie in seiner Reeperbahn-Hymne besingt. Hat man’s mal gesehen. Touristenziel Nr. 1 abgehakt! 😉

In der nächsten Folge steige ich dann in dunkle Tiefen hinab – wo sich auch schon der Master of Suspense für ein Interview ablichten ließ… Seid gespannt. Bis demnächst!

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