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The Crown – Die Serie im Kurzporträt

The Crown

Hätte wirklich nicht gedacht, dass ich nochmal zum Seriengucker werde, aber die erste Staffel von “The Crown” hat mich von der ersten Folge an gepackt. Die britische Fernsehserie, die sich um das Leben von Königin Elisabeth II. dreht, kann seit November 2016 online angesehen werden und zählt mit Produktionskosten von rund 80 Millionen US-Dollar zu den bislang teuersten Serienproduktionen aus dem Hause Netflix. Vor wenigen Tagen wurde “The Crown” schließlich bei der Golden Globe-Verleihung mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. erhielt Elisabeth-Darstellerin Claire Foy den Preis als “Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama“. Ein Grund mehr sich mit dieser faszinierenden Serie in  einem Kurz-Porträt auseinanderzusetzen.

The Crown: Die Story in 3 Sätzen

London, 1947: Elisabeth heiratet den Duke of Edinburgh Prince Philip und kommt nach dem unerwarteten Tod ihres Vater an die Macht. Die junge, im royalen Geschäft noch gänzlich unerfahrene Frau muss sich zunächst an ihre neue Rolle als Herrscherin gewöhnen und macht schnell Bekanntschaft mit den lästigen Pflichten, die das Amt bringt. Zwischenzeitlich muss sie nicht nur Konflikte mit der Kirche und politischen Vertretern wie Premierminister Winston Churchill austragen, sondern auch im privaten Bereich reichlich unbequeme Entscheidungen treffen…

The Crown: Das begeistert mich an dieser Serie am meisten

Das Setting, die Kostüme, die ausgeklügelte Story. Mich brachte es wirklich zum Staunen, dass eine Serie tatsächlich so gut wie ein richtiger Kinofilm sein kann. Die Schauspieler spielen alle sehr überzeugend und vor allem entwickeln sich die Figuren im Laufe der Staffel weiter bzw. verändern ihren Charakter. So fand ich es zum Beispiel spannend zu sehen, wie Königin Elisabeth II. sich von der unbeholfenen jungen Frau sich langsam aber sicher zur souveränen Herrscherin entwickelt, die ihr Land bzw. die Interessen von Vertretern der Kirche oder der Politik über ihre eigene persönliche Meinung stellt. Ihr Mann Philip aber auch ihre Schwester Margaret beginnen zunehmend unter ihrer Macht zu leiden, da Elisabeth mehr als einmal die Hände gebunden zu sein scheinen. So prächtig das Amt der Königin auf den ersten Blick auch erscheinen mag, die Serie macht auch die große Bürde deutlich, die diese Aufgabe mit sich bringt.

Suchtfaktor

Hoch. Ich habe die Serie in der Zeit zwischen den Jahren in etwa 1,5 Wochen fertig geschaut. Gut, bisher gibt es auch nur eine Staffel und die 10 Folgen haben eine kompakte Länge von 1h, dennoch war ich überrascht, wie sehr Seriengucken süchtig machen kann. Bisher konnte ich die große Begeisterung für Serien immer nur wenig nachvollziehen. Jetzt freue ich mich umso mehr auf die nächste Staffel…die dann vermutlich – sehr zu meinem Leidwesen – wohl leider erst frühestens in einem Jahr kommt.

Von welcher Serie könnt Ihr nicht genug bekommen? Ich freue mich über weitere Tipps!

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    2 KOMMENTARE

  • Schurrmurr 13. Januar 2017 Reply

    Da kann ich nur zustimmen…bin auch süchtig nach The Crown…von mir aus könnte die nächste Staffel kommen.
    LG schurrmurr

    • Deborah 13. Januar 2017 Reply

      Ohja, da bleibt es wohl nur abzuwarten (und stilecht Tee zu trinken ;))

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  • Die kleinen Dinge und eigenen Interessen schätzen zu lernen...
Hätte ich auch nicht gedacht, dass das 2020 ganz oben auf der Agenda stehen würde. So bin ich gerade froh, dass ich zum Glück einige eher introvertierte Hobbies pflege. Auf Konzerte, Kunstgalerien, Museen, Theater, Oper, Ballett, Lesungen, Reisen etc. freue ich mich dennoch riesig - wenn wir das hoffentlich alles mal hinter uns gelassen haben... 🙌
Wie holt ihr euch in diesen Zeiten Kunst & Kultur in Eure eigenen vier Wände?
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  • Let's go back to Iceland! Bei der ganzen Aufregung rund um das Coronavirus tut ein kleiner Rückblick auf vergangene schöne Reisen echt gut. Tolle Idee von  @isipeazy, unter dem Hashtag #quarantänereisen von Reiseerlebnissen zu berichten. Denn niemand weiß, wann es möglich sein wird, wieder uneingeschränkt auf Reisen zu gehen...das wird auch mir immer mehr schmerzlich bewusst.😯 Solange können wir Reiseliebhaber doch in der Quarantäne bei Laune halten 👍

Aber zurück zu Island: Hier war ich im deutschen Hitzesommer 2018 mit Jeep & Dachzelt unterwegs. Was für ein Abenteuer! 😁 (denn ausgerechnet in diesem Jahr erlebte Island den kältesten Sommer seit langem 🥶). Doch wir ließen uns die Stimmung nicht vermiesen. Es ging einmal rum um die Insel, mit kleineren Abstechern zu den Westfjorden (nichts für Reisekranke 🙄 aber dennoch wahnsinnig schön) und in den wilden Osten Islands.
Für mich war das definitiv eine der aufregendsten und verrücktesten Reisen seit langem, bei der ich unvergessliche Erfahrungen gemacht habe und zugleich mich teilweise auch aus meiner Komfortzone bewegt habe (Stichwort Wetter 😅) Aber sind das nicht die besten Reisen? Ich würde es jederzeit wieder tun! 🚙🇮🇸 #reisen #gotravel #corona #quarantäne #travelgram #latergram #iceland #roadtrip #island #ontheroad #reisegeschichten #reisesehnsucht #fernweh
  • Malen im Museum ausdrücklich erlaubt - das ließ ich mir im japanischen Museum @mangghamuseum in Krakau nicht zweimal sagen.
Mehr über meinen Kulturtrip nach Polen, lest ihr im Blog 😎 #linkinbio
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  • Mein Posen-Reisebericht ist fertig! Die gemütliche Stadt im Westen Polens hat mir sehr gut gefallen. Ob trendige Cafés, Kunst & Kultur oder Naherholung - es lohnt sich, hierhin zu reisen. Mehr über meine Erlebnisse könnt ihr jetzt im Blog nachlesen. #linkinbio

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  • Ich war erst wenige Stunden in Kraków und dann habe ich gleich so ein Traum-Café gefunden: urige Ohrensessel, leckeren Kuchen und Kaffee... Und Bücherregale überall. ❤️ Das @massolitbooks ist eine echte Empfehlung für jeden Büchernerd. Das Stöbern (viele englischsprachige Literatur), Tagträumen und sogar (in meinem Fall) warten auf den Liebsten macht hier richtig Freude. Also, wenn ihr mal in Kraków seid, unbedingt vorbeischauen. Ein paar Häuser weiter ist dann noch die dazugehörige Bäckerei @massolitbakery 🍰🥐
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  • So schön bunt hier 🤓😊 Der Marktplatz ist definitiv einer der schönsten Orte in Breslau. Toll war auch die Stimmung zur großen offiziellen Silvesterfeier #wroclawrespect, die mit einem imposanten Feuerwerk über der Altstadt endete. 🎉
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  • Welcome to the Roaring Twenties! Ich wünsche Euch allen ein frohes Neues. Selbst habe ich die Zeit zwischen den Jahren genutzt, um Kunst, Kultur und Stadtleben in Krakau, Breslau und Posen zu genießen. 🏰🎨🎭
Das Gemälde stammt aus dem Nationalmuseum von Poznan.
Meine Reise durch Polen hat mir wieder mal gezeigt, dass dieses wunderbare und vielfältige (Nachbar)Land einfach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt wie es verdient hätte. Werde hier und vielleicht auch im Blog bald mehr darüber berichten ✏️📸
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  • Schon wieder Zeit für 'nen Jahresrückblick? 🙄 Das Jahr 2019 ist wirklich im Nu vergangen und so gut wie vorbei. Mit all seinen Höhen und Tiefen.
Hier also meine Insta-Highlights - komprimiert in 9 Fotos: Mein Jahr war voller Bücher, schönen Reisen (u.a. nach Athen und Schottland), spannender Architektur und aufregenden Kunstausstellungen und -events. Weiter so! Bin gespannt, was 2020 bringt. 🎉
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