Literatur Rezensionen

Literatur in 300 Wörtern (36): Eugen Ruge – Cabo de Gata

Eugen Ruge: Cabo de Gata

Inhalt in 3 Sätzen: Ein Schriftsteller im mittleren Alter kündigt seine Wohnung in Berlin, packt seine Siebensachen und fährt auf unbestimmte Zeit nach Spanien. Durch einen Zufall landet er auf seiner Reise in dem verlassenen Fischerdorf Cabo de Gata in Andalusien, wo er zwar in einer heruntergekommenen Pension immer wieder auf vereinzelte andere Feriengäste trifft, ansonsten aber viel Zeit zum Nachdenken hat. Er beginnt zu schreiben und seine Beobachtungen auf Papier festzuhalten, bis ihm eines Abends auf seinen abendlichen Spaziergängen eine Katze begegnet, die ihn eine besondere Erkenntnis lehrt…

Lieblingszitat: “Ich erinnere mich nur an den frappierenden Gedanken, der plötzlich in meinem Kopf war und der, in Worte gebracht, lauten könnte: Wenn ich aufhöre zu hoffen, dann nur, weil ich hoffe – nämlich dass das, worauf ich hoffe, dadurch, dass ich nicht hoffe, eintritt.”

Eugen Ruge – Cabo de Gata

Eugen Rugens feinfühliger Roman “Cabo de Gata” unterscheidet sich grundlegend von seinem hochgelobten Vorgänger “In Zeiten des abnehmenden Lichts“was nichts Schlechtes heißen muss, sondern vielmehr zeigt, wie vielfältig Eugen Ruge als Autor ist. Die Erzählung dreht sich um einen Mittvierziger, der sich in einer persönlichen Krise auf Sinnsuche begibt und nicht nur schreibend versucht, seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Schlicht und schnörkellos kommt der Roman daher und schafft es auf diese Weise selbst große philosophische und existentielle Fragen auf bodenständige und nie abgehobene Weise in den Fokus zu rücken.

Dieses Buch ist für alle Leser, die sich auf einen stillen und nachdenklichen Roman einlassen können. Wer hingegen auf der Suche nach einer Lektüre ist, bei der “richtig was passiert”, sollte von dem doch sehr handlungsarmen minimalistischen “Cabo de Gata” die Finger lassen. “In Zeiten des abnehmenden Lichts” ist ein grundverschiedener Roman, der mehrere Generationen einer Familie beleuchtete. “Cabo de Gata” dreht sich hingegen um einen Einzelnen, der erst in der Fremde über seine Vergangenheit reflektieren und letztendlich neuen Lebensmut schöpfen kann.

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  • Die kleinen Dinge und eigenen Interessen schätzen zu lernen...
Hätte ich auch nicht gedacht, dass das 2020 ganz oben auf der Agenda stehen würde. So bin ich gerade froh, dass ich zum Glück einige eher introvertierte Hobbies pflege. Auf Konzerte, Kunstgalerien, Museen, Theater, Oper, Ballett, Lesungen, Reisen etc. freue ich mich dennoch riesig - wenn wir das hoffentlich alles mal hinter uns gelassen haben... 🙌
Wie holt ihr euch in diesen Zeiten Kunst & Kultur in Eure eigenen vier Wände?
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  • Let's go back to Iceland! Bei der ganzen Aufregung rund um das Coronavirus tut ein kleiner Rückblick auf vergangene schöne Reisen echt gut. Tolle Idee von  @isipeazy, unter dem Hashtag #quarantänereisen von Reiseerlebnissen zu berichten. Denn niemand weiß, wann es möglich sein wird, wieder uneingeschränkt auf Reisen zu gehen...das wird auch mir immer mehr schmerzlich bewusst.😯 Solange können wir Reiseliebhaber doch in der Quarantäne bei Laune halten 👍

Aber zurück zu Island: Hier war ich im deutschen Hitzesommer 2018 mit Jeep & Dachzelt unterwegs. Was für ein Abenteuer! 😁 (denn ausgerechnet in diesem Jahr erlebte Island den kältesten Sommer seit langem 🥶). Doch wir ließen uns die Stimmung nicht vermiesen. Es ging einmal rum um die Insel, mit kleineren Abstechern zu den Westfjorden (nichts für Reisekranke 🙄 aber dennoch wahnsinnig schön) und in den wilden Osten Islands.
Für mich war das definitiv eine der aufregendsten und verrücktesten Reisen seit langem, bei der ich unvergessliche Erfahrungen gemacht habe und zugleich mich teilweise auch aus meiner Komfortzone bewegt habe (Stichwort Wetter 😅) Aber sind das nicht die besten Reisen? Ich würde es jederzeit wieder tun! 🚙🇮🇸 #reisen #gotravel #corona #quarantäne #travelgram #latergram #iceland #roadtrip #island #ontheroad #reisegeschichten #reisesehnsucht #fernweh
  • Malen im Museum ausdrücklich erlaubt - das ließ ich mir im japanischen Museum @mangghamuseum in Krakau nicht zweimal sagen.
Mehr über meinen Kulturtrip nach Polen, lest ihr im Blog 😎 #linkinbio
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  • Mein Posen-Reisebericht ist fertig! Die gemütliche Stadt im Westen Polens hat mir sehr gut gefallen. Ob trendige Cafés, Kunst & Kultur oder Naherholung - es lohnt sich, hierhin zu reisen. Mehr über meine Erlebnisse könnt ihr jetzt im Blog nachlesen. #linkinbio

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  • Ich war erst wenige Stunden in Kraków und dann habe ich gleich so ein Traum-Café gefunden: urige Ohrensessel, leckeren Kuchen und Kaffee... Und Bücherregale überall. ❤️ Das @massolitbooks ist eine echte Empfehlung für jeden Büchernerd. Das Stöbern (viele englischsprachige Literatur), Tagträumen und sogar (in meinem Fall) warten auf den Liebsten macht hier richtig Freude. Also, wenn ihr mal in Kraków seid, unbedingt vorbeischauen. Ein paar Häuser weiter ist dann noch die dazugehörige Bäckerei @massolitbakery 🍰🥐
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  • So schön bunt hier 🤓😊 Der Marktplatz ist definitiv einer der schönsten Orte in Breslau. Toll war auch die Stimmung zur großen offiziellen Silvesterfeier #wroclawrespect, die mit einem imposanten Feuerwerk über der Altstadt endete. 🎉
#wroclaw #visitpoland #triptopoland #colours #travelgram #poland #cityphotography #architecture #newyearseveparty #oldtown #latergram
  • Welcome to the Roaring Twenties! Ich wünsche Euch allen ein frohes Neues. Selbst habe ich die Zeit zwischen den Jahren genutzt, um Kunst, Kultur und Stadtleben in Krakau, Breslau und Posen zu genießen. 🏰🎨🎭
Das Gemälde stammt aus dem Nationalmuseum von Poznan.
Meine Reise durch Polen hat mir wieder mal gezeigt, dass dieses wunderbare und vielfältige (Nachbar)Land einfach nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt wie es verdient hätte. Werde hier und vielleicht auch im Blog bald mehr darüber berichten ✏️📸
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  • Schon wieder Zeit für 'nen Jahresrückblick? 🙄 Das Jahr 2019 ist wirklich im Nu vergangen und so gut wie vorbei. Mit all seinen Höhen und Tiefen.
Hier also meine Insta-Highlights - komprimiert in 9 Fotos: Mein Jahr war voller Bücher, schönen Reisen (u.a. nach Athen und Schottland), spannender Architektur und aufregenden Kunstausstellungen und -events. Weiter so! Bin gespannt, was 2020 bringt. 🎉
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