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Ausstellungstipp: Jeanne Mammen in der Berlinischen Galerie

Jeanne Mammen, o. T. (Selbstbildnis), o. D. (um 1926), Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V., © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Repro: © Mathias Schormann

Ab in die 1920er Jahre! Die Berlinische Galerie widmet sich gerade in einer umfassenden Retrospektive der Malerin und Zeichnerin Jeanne Mammen, die in der heutigen Zeit vor allem für ihre Illustrationen aus den “roaring twenties” bekannt ist. Ob Showgirls, Filmdiven oder Porträts mit sozialkritischem Touch aus der Zeit der späten Weimarer Republik: Mammen fängt ihre aufregende Zeit in Berlin auf authentische und feinfühlige Weise ein. Sie selbst hat sich Zeit ihres Lebens immer als Beobachterin charakterisiert: “Eigentlich habe ich mir immer gewünscht: nur ein paar Augen sein, ungesehen durch die Welt gehen, nur die anderen sehen.” Und in der Tat: In ihrer Kunst wie in ihrem Leben ist sie voll und ganz Auge, indem sie sich als schöpferische Künstlerpersönlichkeit völlig zurücknimmt und stattdessen ihre Beobachtungen mit feinem Strich aufs Papier bringt.

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Dennoch macht man einen großen Fehler, wenn man eines tut, und zwar, Jeanne Mammen allein auf ihre Werke aus den Zwanziger Jahren reduzieren. Die Ausstellung wartet nach den ersten Räumen mit allerlei Überraschungen auf. Mammen wollte sich nie auf einen bestimmten Stil festlegen, hat stattdessen immer wieder mit Farben, Strukturen und Materialien experimentiert. Auch die politische Lage hat ihr Schaffen stets stark beeinflusst. So zog sie sich beispielsweise zur Zeit des Nationalsozialismus in ihr Atelier zurück, kehrte sich in ihrer Kunst gänzlich vom Realismus ab. Während dieser Jahre der “Inneren Emigration” entstanden abstrakte kubistische Werke, die ihr schnell den Spitznamen “Madame Picasso” einbrachten. Alles in allem wieder eine sehr gelungene Ausstellung in der Berlinischen Galerie, die zeigt wie vielfältig Jeanne Mammen als Künstlerin war.

Jeanne Mammen. Die Beobachterin. Retrospektive 1910-1975.
Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin
Mittwoch–Montag 10:00–18:00 Uhr
Dienstag geschlossen

Die Ausstellung läuft noch bis zum 15.01.2018 – also unbedingt ranhalten!

(Foto-Credit Beitragsbild: Jeanne Mammen, o. T. (Selbstbildnis), o. D. (um 1926), Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V., © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Repro: © Mathias Schormann)

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  • Good to be back 😊. Gestern stand bei mir seit langem mal wieder ein Museumsbesuch an. Angesehen habe ich mir die Ausstellung über den Fotografen #Umbo in der @berlinischegalerie. Mehr dazu lest ihr jetzt auch im Blog (#linkinbio👆). Dort findet ihr eine kurze Besprechung.
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  • Ich bin ja immer etwas langsamer mit Buchtrends. #unorthodox von Deborah Feldman würde ja schon bei Erscheinen im Jahr 2012 in den Feuilletons und Literaturblogs rauf und runter rezensiert. Mich konnte der Hype damals nicht so recht mitreißen. Schade, denn das Buch wurde und wird völlig zu Recht gelobt. Ich fand jetzt durch die Netflix-Serie zur Lektüre (Rezension erschien gestern im Blog, siehe #linkinbio) . Die ersten 50 Seiten lasen sich bisher schon sehr flüssig und ich kann es kaum erwarten das Buch nun auf meinem heimischen Balkon auf dem neuen Lieblinglesesessel weiterzulesen 🤓
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  • Rückblick auf meinen Polen-Trip Anfang Januar.
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  • Die kleinen Dinge und eigenen Interessen schätzen zu lernen...
Hätte ich auch nicht gedacht, dass das 2020 ganz oben auf der Agenda stehen würde. So bin ich gerade froh, dass ich zum Glück einige eher introvertierte Hobbies pflege. Auf Konzerte, Kunstgalerien, Museen, Theater, Oper, Ballett, Lesungen, Reisen etc. freue ich mich dennoch riesig - wenn wir das hoffentlich alles mal hinter uns gelassen haben... 🙌
Wie holt ihr euch in diesen Zeiten Kunst & Kultur in Eure eigenen vier Wände?
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  • Let's go back to Iceland! Bei der ganzen Aufregung rund um das Coronavirus tut ein kleiner Rückblick auf vergangene schöne Reisen echt gut. Tolle Idee von  @isipeazy, unter dem Hashtag #quarantänereisen von Reiseerlebnissen zu berichten. Denn niemand weiß, wann es möglich sein wird, wieder uneingeschränkt auf Reisen zu gehen...das wird auch mir immer mehr schmerzlich bewusst.😯 Solange können wir Reiseliebhaber doch in der Quarantäne bei Laune halten 👍

Aber zurück zu Island: Hier war ich im deutschen Hitzesommer 2018 mit Jeep & Dachzelt unterwegs. Was für ein Abenteuer! 😁 (denn ausgerechnet in diesem Jahr erlebte Island den kältesten Sommer seit langem 🥶). Doch wir ließen uns die Stimmung nicht vermiesen. Es ging einmal rum um die Insel, mit kleineren Abstechern zu den Westfjorden (nichts für Reisekranke 🙄 aber dennoch wahnsinnig schön) und in den wilden Osten Islands.
Für mich war das definitiv eine der aufregendsten und verrücktesten Reisen seit langem, bei der ich unvergessliche Erfahrungen gemacht habe und zugleich mich teilweise auch aus meiner Komfortzone bewegt habe (Stichwort Wetter 😅) Aber sind das nicht die besten Reisen? Ich würde es jederzeit wieder tun! 🚙🇮🇸 #reisen #gotravel #corona #quarantäne #travelgram #latergram #iceland #roadtrip #island #ontheroad #reisegeschichten #reisesehnsucht #fernweh
  • Malen im Museum ausdrücklich erlaubt - das ließ ich mir im japanischen Museum @mangghamuseum in Krakau nicht zweimal sagen.
Mehr über meinen Kulturtrip nach Polen, lest ihr im Blog 😎 #linkinbio
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  • Mein Posen-Reisebericht ist fertig! Die gemütliche Stadt im Westen Polens hat mir sehr gut gefallen. Ob trendige Cafés, Kunst & Kultur oder Naherholung - es lohnt sich, hierhin zu reisen. Mehr über meine Erlebnisse könnt ihr jetzt im Blog nachlesen. #linkinbio

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  • Ich war erst wenige Stunden in Kraków und dann habe ich gleich so ein Traum-Café gefunden: urige Ohrensessel, leckeren Kuchen und Kaffee... Und Bücherregale überall. ❤️ Das @massolitbooks ist eine echte Empfehlung für jeden Büchernerd. Das Stöbern (viele englischsprachige Literatur), Tagträumen und sogar (in meinem Fall) warten auf den Liebsten macht hier richtig Freude. Also, wenn ihr mal in Kraków seid, unbedingt vorbeischauen. Ein paar Häuser weiter ist dann noch die dazugehörige Bäckerei @massolitbakery 🍰🥐
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