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Ausstellungstipp: Culinarium in der Domäne Dahlem

Culinarium - Domäne Dahlem Berlin

Landleben in der Großstadt – kaum zu glauben, aber auch das lässt sich in Berlin erleben. Ihr müsst dafür nur in die U3 steigen und am Bahnhof Dahlem-Dorf aussteigen. Wenige Gehminuten später seid Ihr dann plötzlich auf dem Lande. Gefühlt zumindest. Die Domäne Dahlem stellt für mich definitiv einen Ort der Erholung dar, um dem hektischen Großstadttrubel mal zu entrinnen. Da ich sowieso im Südwesten Berlins wohne, ist die Domäne Dahlem für mich sehr nah und somit schon länger ein Favorit auf meiner Spaziergangsroute. Vor allem am Wochenende laufe ich gerne über das weiträumige Gelände des Landguts, das auch gerne von Familien mit Kindern besucht wird. So gibt es u.a. landwirtschaftlich betriebene Felder, Tiergehege, einen Streichelzoo und vieles mehr zu entdecken. Ein toller entspannender Ort für die ganze Familie.

Ein bisschen Landleben in der Großstadt - Domäne Dahlem

Ein bisschen Landleben in der Großstadt – Domäne Dahlem

Landwirtschaftliche Flächen auf dem Landgut Domäne Dahlem

Landwirtschaftliche Flächen auf dem Landgut Domäne Dahlem

Neben einem Hofladen, in der die Erzeugnisse des Bauernhofs gekauft werden können, gibt es auch zwei Museumsgebäude – das Museum im Herrenhaus und das Culinarium. Letzteres beherbergt eine Dauerausstellung über die Kulturgeschichte der Ernährung von 1850 bis in die Gegenwart. Leider habe ich diese spannende Ausstellung erst jetzt entdeckt. Es wird also Zeit, dass ich Euch nun davon berichte. Denn hinter den unscheinbaren Mauern des ehemaligen Pferdestalls verbirgt sich eine vielseitige interaktive Ausstellung, die Themen rund um Essen, Trinken, Genuss und Ernährung auf spielerische und anschauliche Weise näherbringt.

Culinarium - Erlebnisausstellung "Vom Acker bis zum Teller"

Culinarium – Erlebnisausstellung “Vom Acker bis zum Teller”

Alles rund um Esskultur und Genuss: Erlebnisausstellung “Vom Acker bis zum Teller” im Culinarium der Domäne Dahlem

Wie kommen die Löcher in den Käse? Wie viel Prozent der Weltbevölkerung isst eigentlich mit Messer und Gabel? Und welche Obst- und Gemüsesorten haben im Januar Saison? Das Culinarium liefert Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Schön dabei: Der Besucher wird stets direkt miteinbezogen. Sei es durch herausziehbare Schubladen, hinter denen sich eine Erklärung verbirgt oder eine große Kuh, an der man selber Hand anlegen und einen Versuch im Melken starten kann. Alle Fakten sind anschaulich aufbereitet, beispielseise durch Infografiken, kurze Videoclips, Hörstationen oder ausgewählte Ausstellungsstücke in Vitrinen.

Die Ausstellung lädt darüber hinaus dazu ein, sich mit seiner eigenen Ernährung und seinem Konsum auseinanderzusetzen. Ist es wirklich nötig, Fleisch aus Massentierhaltung zu kaufen? Wie sieht es mit der eigenen Lebensmittelverschwendung aus? Die Ausstellung streckt zwar nicht den moralischen Zeigefinger in die Höhe, schafft es aber dennoch anhand der präsentierten Fakten und Schaubilder, für Themen wie Nachhaltigkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren und zum Nachdenken über das eigene Verhalten anzuregen.

Frischfleisch. Infotheke zu (nachhaltigem) Fleischkonsum

Frischfleisch. Infotheke zu (nachhaltigem) Fleischkonsum

Kantinen-Essen zum Selberscannen: Wie viele Kalorien enthält eigentlich ein Mittagsessen?

Kantinen-Essen zum Selberscannen: Wie viele Kalorien enthält eigentlich ein Mittagsessen?

Saisonale und regionale Ernährung

Saisonale und regionale Ernährung

Essen global - Hättet Ihr's gewusst?

Essen global – Hättet Ihr’s gewusst?

Nicht zuletzt handelt es sich bei der Ausstellung “Vom Acker bis zum Teller” um eine sehr lehrreiche und kurzweilige Geschichtsstunde. Ein Highlight stellte für mich definitiv die zweite Ausstellungsetage dar, in der u.a. kultige und amüsante Werbeclips aus den 1950er bis 1990er Jahren gezeigt werden. Hier kann man sich wunderbar in nostalgische Zeiten vertiefen, mehr über heute längst selbstverständliche Innovationen wie z.B. den neuartigen Selbstbedienungladen in den 50ern erfahren oder heute leider nicht mehr existierende Tempel des Genusses – wie das Haus Vaterland im Berlin der 1920er Jahre – kennenlernen.

Ob als Erwachsener oder als Kind – die Ausstellung bietet für jede Altersgruppe anschaulich aufbereitete Informationen und macht vor allem durch die vielen interaktiven Angebote einfach Spaß. Ich kann nur jedem ans Herz legen, beim nächsten Spaziergang über das Gelände der Domäne Dahlem auch einen Abstecher in das Museum Culinarium einzuplanen.

Erlebnisausstellung “Vom Acker bis zum Teller”
Culinarium – Stiftung Domäne Dahlem
Königin-Luise-Straße 49, 14195 Berlin
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag  14-17 Uhr  /  Samstag und Sonntag  10-17 Uhr

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  • Echt beeindruckend - die neue Installation der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota im Lichthof des @gropiusbau in Berlin. Am besten live mit eigenen Augen anschauen.
Sehenswert außerdem die neue Ausstellung "Berlin Will Always Need You" mit Werken internationaler Berliner Künstler*innen, die ab heute eröffnet ist.
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  • Dandys und ihre feine Lebensart faszinieren mich ja schon seit meinem Studium. Seinerzeit befasste ich mich mit berühmten Vertretern des 19. Jahrhunderts wie Oscar Wilde, Huysmans und Baudelaire. Umso mehr habe ich mich über den tollen Bildband "I am Dandy" aus dem @gestalten Verlag gefreut, der sich mit modernen Dandys befasst. Die Fotos dieser exquisiten Gentlemen sind ein echter Augenschmaus. Die kurzen Porträts verraten mehr über das Leben dieser vielseitigen Persönlichkeiten. Tolle Entdeckung für jeden Liebhaber dieser Lebensform/-philosophie sowie jeden Ästheten.
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  • Von wegen: ein kleines bisschen Landleben gibt es auch in Marzahn ( dass ja ansonsten eher für Plattenbauten bekannt ist). Hier kann man sogar noch den alten Dorfkern von Alt-Marzahn besichtigen. Schöne Entdeckung, auch für mich als Berlinerin - und Traumwetter dazu :)
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  • Spaziergang an der Spree bei 13 Grad an einem der ersten Vorfrühlingstage in Berlin
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  • Ein 12-jähriger Junge trinkt.. Und keinen scheint es zu interessieren, bis auf eine einfühlsame Lehrerin. Dieser Roman ist wirklich keine leichte Kost, liest sich aber doch wahnsinnig schnell. Ich habe ihn in der ersten Januarwoche verschlungen. Meine Rezension findet ihr jetzt im Blog unter www.sommerdiebe.de
(Werbung für Smirnoff..naja eigentlich weniger ;))
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  • Mein erstes #Bookface mit dem wunderbaren Roman "Ein Leben mehr". Darüber hinaus habe ich in meinem Blog auf mein Lesejahr 2018 zurückgeblickt. Alles über Highlights, Lieblingsautoren und kleine Enttäuschungen könnt Ihr jetzt im Blog nachlesen: www.sommerdiebe.de
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  • Das war also mein Instagram-Jahr. Ich war hier zwar dieses Jahr weniger aktiv bzw. hab ich lieber die Story-Funktion genutzt. Dennoch ist wieder eine bunte Auswahl bei #bestnine2018 herausgekommen. Japanische Lektüre, beeindruckende Reiseziele (u.a. Island und St. Petersburg), schicke Street Art und Architektur in Berlin... Und nicht zuletzt hab ich meiner ehemaligen Unistadt Marburg einen Besuch abgestattet. Schöne Erinnerungen. Mal sehen, was 2019 bringt.
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  • Heute neuen Lieblingsort gefunden, das Café & Antiquariat Morgenstern in Berlin-Steglitz. Habe eine gute Tat getan und ein paar Bücher gespendet. Ein bisschen Ausmisten ab und an befreit wirklich ;) Zum Dank bekam ich einen Kaffee spendiert. Toller Ort, den ich leider viel zu spät entdeckt habe, dabei wohne ich doch echt schon 'ne Weile in der Gegend... :)
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