Über mich

deborah-sommerdiebeWer schreibt hier?
Ich heiße Deborah, bin gebürtige Berlinerin und habe Literaturwissenschaft in Marburg, Jena und Sizilien studiert. Ich liebe es, meine Gedanken über Literatur, Kunst und andere kulturelle Themen aufzuschreiben – und blogge schon seit über 10 Jahren in unterschiedlichen Blogs.

Was gibt es hier zu lesen?
Mein Blog dreht sich um: Kultur, Kultur, Kultur! Ich begeistere mich vor allem für Literatur und (Kino)Filme, gehe regelmäßig in Kunst- und Fotografieausstellungen und bin eine leidenschaftliche Genießerin, die gerne stundenlang in Cafés sitzt und leckere Torten isst ;). Ich gehe mit offenen Augen durchs Leben und halte meine Eindrücke am liebsten mit meiner Fotokamera oder hier im Blog fest.

Warum Sommerdiebe?
„Sommerdiebe“ ist der Debütroman von einem meiner Lieblingsschriftsteller: Truman Capote! Das Werk war über 50 Jahre verschollen und wurde erst 2004  in einem unscheinbaren Pappkarton auf einem New Yorker Dachboden wiedergefunden. Dies war natürlich eine literarische Sensation, denn sein ganzes Leben über hatte (der sehr eitle und zutiefst selbstkritische) Truman Capote behauptet, dass er sein Frühwerk vernichtet hat – gut, dass er es nicht getan hat! Ich selbst habe seinen Roman schon unzählige Male gelesen und finde ihn nach wie vor sehr inspirierend.

 

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    12 KOMMENTARE

  • […] About […]

  • Eskapist 25. September 2011 Reply

    Hey Deborah!
    Find ich schön, dass du auch nach Marburg noch weiterbloggst – ich versuche mich auch gerade wieder neu zu motivieren 😉 Was machst du denn jetzt eigentlich? Master in Berlin?
    Vielleicht sieht man sich mal?!

    • sommerdiebe 25. September 2011 Reply

      Hallo,
      gucke ab und an auch immer wieder in dein Blog 🙂 Bist du jetzt auch bald fertig mit dem Studium?
      Mal sehn, wo es mich hintreibt…erstmal bin ich froh wieder in Berlin zu sein!

      Liebe Grüße,
      Deborah

  • Janika 25. September 2011 Reply

    Hey Deborah,
    ich hatte dir vor ein paar Monaten schonmal in deinem Marburg Blog geschrieben weil ich mich für den EuroLit studiengang interessiere. Wohnst du zufällig momentan noch in Marburg? Hätte da evt. nochmal ein paar fragen an dich 😉
    LG
    Janika

  • Felix 25. September 2011 Reply

    Da bin ich mal im Ausland und schwupps bist du weg aus Marburg und hast einen neuen Blog. Mhm das ist Schade, weil Marburg eine gute Bloggerin verliert. Mache ich also alleine weiter. Es freut mich aber, dass du weiterbloggst. Ich werde weiterlesen und hoffe, dass du mich auf dem Lahnblog ab und zu auch einmal besuchst.

    Liebe Grüße von der Lahn,

    http://www.Lahnblog.de

  • Eskapist 25. September 2011 Reply

    Liebe Deborah, herzlichen Glückwunsch, hiermit überreiche ich dir den I Love Your Blog Award! Deine Laudatio findest du hier: http://breakfastlady.wordpress.com/2012/09/01/id-like-to-thank-the-academy/ Alles Liebe und viel Erfolg beim weiterbloggen!

  • Silke Meyer 25. September 2011 Reply

    Sehr sympathischer Blog, macht richtig Spaß zu lesen 🙂

  • Tanja 25. September 2011 Reply

    Sehr schöner Blog, tolles Design & schöne Inspirationen, liebe grüße tanja von WAIT A MO http://waitamo.de/

  • Katha 25. September 2011 Reply

    Ich liebe diesen Blognamen!

    • sommerdiebe 25. September 2011 Reply

      Vielen Dank 🙂
      Ist übrigens auch wirklich ein toller Roman von Capote 😉

  • Csilla Bouton 25. September 2011 Reply

    Huhu, ich würde dir gerne folgen …
    Liebe Grüße
    Csilla

    • Deborah 25. September 2011 Reply

      Liebe Csilla,
      ich freue mich über dein Interesse an meinem Blog 🙂 Gerne kannst du mir per E-Mail, bei Facebook, Twitter oder Instagram folgen. Bitte schau mal auf der Startseite in der rechten Seitenleiste..dort findest du alle meine Kanäle zum Folgen.
      Viele liebe Grüße
      Deborah

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Instagram

  • Was für ein inspirierender #Instawalk vorhin im Deutschen Historischen Museum. Hier ist jetzt eine Ausstellung zur Russischen Revolution 1917 angelaufen. Ein paar ausgewählte Blogger/Instagrammer/ Twitterer ..whatever..durften heute an einer exklusiven Kuratorenführung teilnehmen. Danke für die Einladung, @dhmberlin, hat Spaß gemacht! :) .
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  • #Charlottenburg hat einfach die schönsten Kinos. Hier war ich gestern im altehrwürdigen #CinemaParis, das sich in seinem Programm vor allem auf französischen #Arthouse konzentriert. Ich hab mir Hanekes neuen Film "Happy End" angesehen... Schwer verdaulich, bedrückend, also definitiv ein Film, der nachwirkt. Mehr dazu bald im Blog.
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  • Hände hoch: Wer beobachtet auch gerne Menschen? ✋ 😉 Vicki Baum hat genau dies für ihren Roman #MenschenimHotel gemacht und beschreibt, welche Persönlichkeiten in einem mondänen Hotel im Berlin der 1920er Jahre aufeinandertreffen. Unterhaltsam, pointiert, humorvoll, aber auch mit Tiefgang erweckt Baums Roman auch heute noch die ganz besondere Atmosphäre der "Goldenen Zwanziger" zum Leben. Meine Rezension lest Ihr im Blog -> #linkinbio
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  • Sonntags ins Museum, kann man doch auch mal wieder machen. Vor allem, wenn es sich um so ein Schönes handelt. Und #Picasso geht eigentlich auch immer.
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  • #buchpassion Challenge, heute mal kurz und knackig. Mein Lieblingsautor? Truman Capote selbstverständlich! ;)
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  • Schon Tag 4 bei #buchpassion von @kaprizioesblog.
Welches Buch sollte jeder gelesen haben?
Mit "Jeder soll"-Formulierungen bin ich sonst eher vorsichtig. Die Geschmäcker sind einfach zu verschieden.
Ich lege Euch dennoch heute Michel Houellebecqs  vieldiskutiertes Werk #Unterwerfung ans Herz. Mit der Schilderung von instabilen politischen Systemen, Themen wie Islamhass & Populismus und einem einsamen Helden auf der Suche nach Sinn passt dieser visionäre Roman erschreckend gut in unsere heutige Zeit. Tiefgründig & vielschichtig. Mich hat der Roman noch lange nachdenklich gestimmt.
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  • Tag 3 der #buchpassion Challenge:
-> Mein Bücherregal
Ich oute mich mal gleich als Ästhetin: Ja, ich sortiere meine Bücher (teilweise) nach Farbe bzw.  nach Verlag. Sieht einfach gut aus. ;) Und auch sonst bin ich ein visueller Mensch. Oft merke ich mir die Farbe und das Cover eines Buches. Würde mich jetzt also z.b. spontan jemand nach Hemingways Roman "Fiesta" fragen, wüsste ich sofort, dass ich in der "Rot-Sektion" schauen müsste. Naja, jeder hat so seine kleine Macke ;)
Muss jedoch auch zugeben, dass das Farbkonzept nicht überall in meinem Regal durchgesetzt wird. Ab Regalbrett 3 sortiere ich z.T. nach Autoren, Themen, Epochen oder wie es eben gerade so passt. Klarer Fall, dass Bücher von Truman Capote natürlich nebeneinander stehen müssen. In einem anderen Regal hab ich noch Sachbücher zum Thema Literaturwissenschaft, Film, Kunst, Reisen, Essen & Kultur. That's it! Bei meinem letzten Umzug sind nicht alle Bücher mitgekommen, aber es gibt ja auch noch Bibliotheken.
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  • Tag 2 der Instagram-Challenge #buchpassion ➡️ Dieses Buch hat mich verändert
Über diese Frage musste ich eine ganze Weile nachdenken. Letztendlich kehrten meine Gedanken aber doch immer zu einem Buch zurück: Sylvia Plaths "Glasglocke". Zum ersten Mal hab ich das Buch gelesen, als ich 16 war - und schon damals hatte es eine Sog-Wirkung auf mich. Es ist  eines von wenigen Büchern, bei dem ich nur die ersten Sätze lesen muss,  und ich bin förmlich gefangen in der Erzählwelt, die Plath so  anschaulich beschreibt. Die junge Protagonistin, die eigentlich gerade erst ins Erwachsenenleben startet und versucht ihren eigenen Weg zu finden, hadert mit sich selbst und den gesellschaftlichen Konventionen der damaligen Zeit (1950er). Wie möchte ich leben? Soll ich wirklich an der künstlerischen Laufbahn festhalten?  Der Ehrgeiz und die starken Selbstzweifel, die  immer wieder in depressiven Verstimmungen resultieren, beginnen die  Protagonistin förmlich aufzufressen. Als Leser muss man hilflos mit  ansehen, wie sie unter ihrer Glasglocke nach Luft ringt, wie sie sich  selbst zerstört.
„Die Glasglocke“ ist durch die Handlung harter 
Tobak – keine Frage! Vielleicht berührt das Buch auch gerade durch seine
 Authentizität und weil man ahnt, dass die Autorin das Geschilderte 
selbst durchgemacht hat. 
Für mich nach wie vor ein prägendes Buch - keine leichte Kost, aber definitiv ein Roman zum immer wieder Lesen. Aufwühlend, authentisch, zeitlos: So muss große Literatur sein.
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