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Ausstellungstipp: Bruno Barbey im Willy-Brandt-Haus Berlin

© Bruno Barbey

Seit rund 50 Jahren reist der französische Fotograf Bruno Barbey rund um die Welt und fängt auf seinen Trips dabei als feiner Beobachter den Alltag von Menschen sowie als Fotojournalist politische Krisen und Ereignisse ein. Das Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg widmet dem bedeutenden Magnum-Fotografen nun eine umfassende Ausstellung und zeigt 100 Werke in Schwarzweiß und Farbe. Die Retrospektive ist chronologisch und nach Reiseorten geordnet, sodass man wunderbar die Entwicklung seiner Arbeit nachvollziehen kann. So fing Barbey in der Frühzeit seines Schaffens auf seinen Reisen nach Marokko oder Italien Alltagsszenen ein, während er sich später zunehmend politischen Themen zuwendete. Ein großer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf seinen großen Fotoreportagen, für die er sich in die Wirren des Vietnam-Kriegs begab, die Pariser Studentendemonstrationen dokumentierte oder sich inmitten des Sechstagekriegs im Nahen Osten befand. Barbey hat hierbei stets ein gutes Auge für wirkungsvolle Kompositionen und ihm gelingt es, den Betrachter durch seine ganz eigene charakteristische Bildsprache zu berühren und in den Bann zu ziehen.

© Bruno Barbey / Magnum Photos, Moulay Ismael Mausoleum, Marokko 1985

© Bruno Barbey / Magnum Photos, Moulay Ismael Mausoleum, Marokko 1985

Bruno Barbey: Passages
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin
12.00-18.00 Uhr
Eintritt frei (Personalausweis mitbringen!)

Noch bis zum 25. März

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