Literatur Unterwegs

Literarische Reisevorbereitung – Literatur aus Irland

Literatur aus Irland

Mein Reiseziel für diesen Sommer steht fest: Ich erfülle mir endlich einen langgehegten Traum und fahre nach Irland. Nicht nur, dass mein Herz ja sowieso schon länger für einen den berühmtesten irischen Literaten schlägt (Oscar Wilde!), auch wollte ich schon länger mal dieses faszinierende Land kennenlernen. Literatur hat auf der “grünen Insel” seit jeher eine wichtige Rolle gespielt – neben Oscar Wilde, kann sich Irland auch für Schriftsteller wie James Joyce, George Bernard Shaw, Samuel Beckett und Bram Stoker rühmen. Klare Sache, dass ich mich seit Wochen mehr und mehr in Literatur aus Irland einlese. Hier eine kleine Auswahl:

Literatur aus Irland: Meine Leseliste für die grüne Insel

        1. James Joyce – Dubliners
        2. James Joyce – Ulysses (wenigstens mal reinlesen ;))
        3. Heinrich Böll – Irisches Tagebuch
        4. Samuel Beckett – Warten auf Godot (und andere Stücke)
        5. Oscar Wilde – The Importance of Being Earnest
        6. George Bernard Shaw – Pygmalion
          [to be continued…]
Dublin / © furkan zendeli / Flickr

Dublin / © furkan zendeli / Flickr

Literatur aus Irland: Literarische Orte in Dublin

Allein in Dublin wimmelt es nur so vor literarischen Orten: Die UNESCO hat die Hauptstadt Irlands sogar zur “City of Literature” gekürt. Die meisten berühmten irischen Literaten sind in Dublin aufgewachsen oder haben hier am Trinity College studiert (z.B. Oscar Wilde), bevor sie dann früher oder später meistens doch in die große weite Welt zogen. Zu besichtigen gibt es daher das eine oder andere Geburtshaus – so zum Beispiel von George Bernard Shaw und Oscar Wilde.

James JoyceJames Joyce stellt seine Schriftstellerkollegen natürlich meist in den Schatten. An ihn erinnern gleich zwei Museen: das James Joyce Museum und das James Joyce Centre. Und am “Bloomsday” (16. Juni), dem Tag an dem die Ereignisse von Joyce’ Epos “Ulysses” spielen, finden in der ganzen Stadt selbstverständlich unzählige Veranstaltungen statt. Diesen Tag werde ich zwar knapp verpassen, was aber vielleicht nicht ganz so schlimm ist, da ich mich in das literarische Gesamtwerk von James Joyce sowieso noch nicht so tief eingelesen habe. In meinem Studium kam ich mal kurz mit seinen Kurzgeschichtenband “Dubliners” in Berührung. Außerdem hab ich seinen viel Ausdauer erfordernden Roman “A Portrait of the Artist as a Young Man” gelesen. Ansonsten hab ich was Joyce angeht, ein wenig Nachholbedarf. Richtig warm geworden bin ich mit ihm noch nicht.

Dafür hat eine andere Veranstaltung bereits meine Neugier geweckt – in Dublin findet regelmäßig der sogenannte Dublin Literary Pub Crawl statt. Witzige Idee: Auf einer Tour durch die Kneipenszene der Stadt erklärt einem ein kundiger (und vermutlich trinkfester) Guide mehr über die berühmtesten Literaten und ihr feuchtfröhliches Leben in den Pubs. Klingt spannend. Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich mich da mal anmelde 😉

Ansonsten ist mir noch das Dublin Writers Museum ins Auge gesprungen. Ein ganzes Museum über Literatur – allein das zeigt find ich schon die große Bedeutung, die das geschriebene Wort auf der grünen Insel hat. Steht auf jeden Fall auch auf der Liste. Da ich auf meiner Reise jedoch nur ca. 2 volle Tage in Dublin bin, muss ich mal schauen, ob die Zeit dafür ausreicht.

Habt Ihr noch weitere Lesetipps für tolle Literatur aus Irland für mich? Habt Ihr Euch schon mal auf die Spuren irischer Literaten begeben und könnt mir weitere Reise-Anregungen geben? Immer her damit! 🙂

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    7 KOMMENTARE

  • netti87 29. Mai 2016 Reply

    Da mag ich auch nächstes Jahr hin!😊 berichte mal wie es war!😊👏🏻 unbedingt zu empfehlen ist: unser Verhältnis verhält sich verhalten. Von Bente Varlemann. Ist absolut toll wie ich finde. 🙂

    • sommerdiebe 29. Mai 2016 Reply

      Klar, ich werde sicher berichten. Das Thema Irland scheint hier im Blog ja echt auf großes Interesse zu stoßen 🙂
      Danke auch für den Lesetipp. Schau ich mir mal an.

      LG
      Deborah

  • netti87 29. Mai 2016 Reply

    …was aber eher nichts mit Irland zu tun hat. 😉

  • kutabu 29. Mai 2016 Reply

    Liebe Deborah, Irland ist toll! Bölls Irisches Tagebuch fand ich während meiner Irlandreise eine tolle Einstimmung. Falls Du es noch mit etwas anderem von James Joyce versuchen wolltest, empfehle ich Dir ‘Anna Livia Plurabelle’. Das ist ein Kapitel aus ‘Finnegans Wake’, und der Suhrkamp Verlag hat es als eigenes Buch in mehreren Übersetzungen herausgebracht.
    Ich hatte damals noch gelesen, und es hat mir sehr gefallen: John Banville: ‘Die See’ – es stimmt aber nicht allzu sehr auf Irland ein, wiewohl die Handlung dort stattfindet (https://kutabu.wordpress.com/2012/08/18/die-see-roman-von-john-banville/)

    • sommerdiebe 29. Mai 2016 Reply

      Dass Irland toll ist, höre ich von allen, die schon da waren. Scheint also wirklich so zu sein 😉 ich freu mich schon sehr.
      Ja, mit dem “Irischen Tagebuch” von Böll bin ich jetzt schon fast fertig. Schöne Episoden, wenn er auch über ein Irland schreibt, dass es in der Form nicht mehr gibt. Oder vielleicht doch?! Ich werde es sehen 🙂
      Danke ebenso für die Tipps. Mit Finnegans Wake” hatte ich es noch nicht versucht. Keine leichte Kost. Und deine Rezension werd ich mal lesen. Danke 🙂

  • Da wollte ich auch schon immer hin!
    Liebe Gruesse Monika

  • […] hatte seine Karriere so gut angefangen. Als junger Mann studierte er zunächst in seiner Heimat Irland am Trinity College in Dublin. Aufgrund eines Stipendiums verschlug es ihn schließlich nach Oxford, wo er faszinierenden […]

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  • Das war also mein Instagram-Jahr. Ich war hier zwar dieses Jahr weniger aktiv bzw. hab ich lieber die Story-Funktion genutzt. Dennoch ist wieder eine bunte Auswahl bei #bestnine2018 herausgekommen. Japanische Lektüre, beeindruckende Reiseziele (u.a. Island und St. Petersburg), schicke Street Art und Architektur in Berlin... Und nicht zuletzt hab ich meiner ehemaligen Unistadt Marburg einen Besuch abgestattet. Schöne Erinnerungen. Mal sehen, was 2019 bringt.
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  • Heute neuen Lieblingsort gefunden, das Café & Antiquariat Morgenstern in Berlin-Steglitz. Habe eine gute Tat getan und ein paar Bücher gespendet. Ein bisschen Ausmisten ab und an befreit wirklich ;) Zum Dank bekam ich einen Kaffee spendiert. Toller Ort, den ich leider viel zu spät entdeckt habe, dabei wohne ich doch echt schon 'ne Weile in der Gegend... :)
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  • Hach, St. Petersburg.. Ich vermisse es jetzt schon. 9 Tage waren nicht zu lang, auch wenn mich viele in meinem Umfeld ungläubig fragten, ob ich noch woanders hinfahre. Nein, ich hätte es selbst nicht gedacht, 9 Tage waren fast zu kurz, um diese vielfältige Stadt voller Kultur zu entdecken. So viele Stadtquartiere, Inseln zum Flanieren, coole moderne Cafés, freundliche Menschen. Hier hätte ich sogar gut und gerne noch mehr Zeit verbringen können. Ich komme wieder, vielleicht dann auch mal nach Moskau.
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  • Reykjavík.. Looking at the harbour
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  • Ice ice baby! Ich weiß noch nicht, ob ich wirklich zurück ins heiße Deutschland will. Allmählich gewöhnt man sich an das kühle Klima in #Island. ;)
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