Reisen

Kopenhagen – Meine persönlichen Reisehighlights

Meine Kopenhagen-Tipps

Breite Fahrradwege, köstliche Backwaren und formvollendetes Design – dies alles und noch viel mehr hat Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen zu bieten! 5 Tage habe ich in dieser tollen Stadt verbracht und ganz viele Fotos wieder mitgebracht. Vor meiner Reise hatte ich mir eine neue Kamera gekauft, die natürlich gleich getestet werden musste – und ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden! Hier stelle ich Euch meine Kopenhagen-Tipps zusammen:

Gemütlich radfahren in Kopenhagen

Was sollte man in Kopenhagen sehen? Ich versuche mal meine Highlights zusammenzufassen: Zu allererst sollte man, sofern man denn gerne Rad fährt, die Stadt auf jeden Fall auf den wunderbar breiten Fahrradstreifen erkunden. Kopenhagen ist ohne Frage DIE Fahrradstadt schlechthin, teilweise sind die Spuren für Fahrräder genau so breit wie die Spuren für Autofahrer – genial! Der Straßenverkehr ist herrlich entspannt, niemand regt sich auf – das Radeln macht hier wirklich viel Spaß. Da sollte sich die eine oder andere deutsche Großstadt mal ein Beispiel am Kopenhagener Modell nehmen.

Radfahren macht in Kopenhagen richtig Spaß.

Radfahren macht in Kopenhagen richtig Spaß.

Kopenhagen: Die schönsten Stadtviertel

Welche Stadtteile haben mir am besten gefallen? Gemütlich sind auf jeden Fall die Bezirke Nørrebro (studentisch, multikulturell, kleine Läden und Cafés) und Vesterbro: ein hippes Viertel mit schönen Altbauten – und sogar eine sizilianische (!) Eisdiele mit köstlichem Pistazieneis gab es! Aber auch das Zentrum hat schöne Plätze und entspannte Viertel zu bieten. Die Touristenströme sind eigentlich alle nur am Tivoli oder am Hafen unterwegs – ansonsten war es überall recht ruhig. Schnell kommt das wahre dänische Hygge-Feeling auf.

Desweiteren gibt es natürlich einige Sehenswürdigkeiten wie das Wahrzeichen der Stadt (Meerjungfrau-Statue), Hafen (Nyhaven), das Schloss und die Carlsberg Brauerei abzuklappern. Empfehlenswert ist auch das autonome Stadtviertel Christiania, das mich sehr an alternative Wohnprojekte in Berlin-Kreuzberg (die Wagenburg am Landwehrkanal) erinnert hat. Es herrschte allerdings leider striktes Foto-Verbot: dort wird teilweise mit Marihuana und anderen Drogen gehandelt und vermutlich haben die Bewohner Angst vor strafrechtlicher Verfolgung bzw. sie wollen ihrem Viertel noch einen Hauch Exklusivität bewahren, die bei dauerfotografierenden Touristen wohl nicht gewahrt bleiben würde.

In Kopenhagen lässt sich innovative Architektur bestaunen.

In Kopenhagen lässt sich innovative Architektur bestaunen.

In der gesamten Innenstadt findet man außerdem überall dänisches Design: Es ist allgegenwärtig! Die Dänen lieben es definitiv ihren privaten Wohnbereich, aber auch öffentliche Einrichtungen schick zu gestalten. Architektonisch herausragend sind auf jeden Fall das Opernhaus, das Schauspielhaus, die Bibliothek (Der schwarze Diamant) und “Das Haus mit den blauen Augen“.

Die Dänen verstehen zweifellos etwas von Architektur und Ästhetik! Dies erfuhr ich dann auch bei einer Radtour durch das neu entstehende Stadtviertel Ørestad, dem jüngsten Viertel Kopenhagens. Dort sind unterdessen auf der grünen Wiese interessante Wohnkomplexe entstanden, die teilweise bereits mit zahlreichen Architekturpreisen ausgezeichnet wurden. Definitiv sehenswert.

Ørestad auf der Insel Amager ist das jüngste Stadtviertel der dänischen Kommune Kopenhagen

Ørestad auf der Insel Amager ist das jüngste Stadtviertel der dänischen Kommune Kopenhagen

Kopenhagen-Tipps für Kunst-Liebhaber

Einen verregneten Tag (ist im kühlen dänischen Sommer keine Seltenheit) kann man wunderbar für einen Besuch in dem etwas außerhalb der Stadt liegenden Kunstmuseum Louisiana nutzen. Zu sehen gibt es dort moderne Kunst (nahezu alles, was Rang und Namen hat) und Ausstellungen über Architektur und andere Themen zu sehen. Die Villa hat einen großen Skulpturengarten und während man durch die Ausstellungen schlendert, lohnt sich immer wieder auch ein Blick aus dem Fenster.

Lohnenswert außerdem: die Ny Carlsberg Glyptotek, die sich hauptsächlich auf dänische Malerei und Skulpturen des 19. und 20. Jahrhunderts, sowie auf französische Kunst aus dieser Zeit konzentriert. Das SMK – Statens Museum for Kunst ist die dänische Nationalgalerie und zur Sammlung gehört europäische Kunst von 1300-1800, aber auch dänische und nordische Kunst von 1750-1900. Nicht zuletzt ist das Museum für seine umfangreiche Sammlung von Kunst nach 1900 berühmt: hier gibt es z.B. Werke von Henri Matisse, Pablo Picasso und André Derain zu bestaunen. Für Kunstliebhaber wird es in Kopenhagen definitiv nicht langweilig.

Eine kleine Meeresbrise am Strand von Kopenhagen erleben

Strand und Meer gibt es Kopenhagen auch, nur wenige U-Bahnstationen vom Zentrum entfernt liegt der Amager Strandpark. Optimist wie ich bin hatte ich in meinem Reisekoffer tatsächlich Badekleidung mitgenommen. Angesichts des kalten Seewindes und eher herbstlichen Temperaturen war an Baden aber nicht zu denken… Aber was soll’s! – Kopenhagen hat ohne Frage mehr zu bieten als einen Strand. Mir hat die Stadt gut gefallen und ich werde bestimmt mal wiederkommen (auf jeden Fall mit Fahrrad!)

Wart ihr schon mal in Kopenhagen? Wie hat es euch gefallen, habt ihr besondere Kopenhagen-Tipps? Freu mich über Kommentare!

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  • Ich war erst wenige Stunden in Kraków und dann habe ich gleich so ein Traum-Café gefunden: urige Ohrensessel, leckeren Kuchen und Kaffee... Und Bücherregale überall. ❤️ Das @massolitbooks ist eine echte Empfehlung für jeden Büchernerd. Das Stöbern (viele englischsprachige Literatur), Tagträumen und sogar (in meinem Fall) warten auf den Liebsten macht hier richtig Freude. Also, wenn ihr mal in Kraków seid, unbedingt vorbeischauen. Ein paar Häuser weiter ist dann noch die dazugehörige Bäckerei @massolitbakery 🍰🥐
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Hier also meine Insta-Highlights - komprimiert in 9 Fotos: Mein Jahr war voller Bücher, schönen Reisen (u.a. nach Athen und Schottland), spannender Architektur und aufregenden Kunstausstellungen und -events. Weiter so! Bin gespannt, was 2020 bringt. 🎉
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Wer hätte es gedacht: Dies hier sind echte Termitenhügel - künstlerisch verfeinert quasi. Die schönste Kunst macht also immer noch die Natur?
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